Angesichts stetig steigender Strom- und Wasserrechnungen suchen viele nach einfachen Möglichkeiten, zu Hause Geld zu sparen. Und obwohl wir oft an große Haushaltsgeräte und Heizung denken, warnen Experten, dass selbst alltägliche Gewohnheiten am Monatsende einen großen Unterschied machen können.
Einer davon ist in der Waschmaschine versteckt – einem Gerät, das wir fast jeden Tag benutzen, oft ohne darüber nachzudenken, wie viel Energie es tatsächlich verbraucht.
Die Waschtemperatur spielt eine größere Rolle, als wir denken.
Viele Menschen wählen immer noch automatisch Programme mit 40 oder 60 Grad, weil sie glauben, dass die Wäsche dadurch sauberer und hygienischer wird. Experten sagen jedoch, dass dies für die meisten Kleidungsstücke schlichtweg nicht notwendig ist.
Moderne Waschmaschinen und Waschmittel sind so konzipiert, dass sie auch bei niedrigeren Temperaturen effizient waschen. Durch den Wechsel zu 30-Grad-Programmen kann der Stromverbrauch deutlich reduziert werden.
Untersuchungen zeigen, dass Waschen bei 30 Grad deutlich weniger Energie verbraucht als Standardwaschgänge bei 40 Grad, während der Unterschied im Vergleich zu Waschen bei 60 oder 90 Grad noch größer ist.
Der Grund ist einfach – die Maschine verbraucht den größten Teil ihrer Energie für das Erhitzen von Wasser.
Niedrigere Temperaturen schonen auch die Kleidung
Neben der Kostenersparnis sind schonendere Programme oft auch besser für Ihre Kleidung.
Hohe Temperaturen können im Laufe der Zeit Folgendes bewirken:
- verblassende Farben
- die Fasern beschädigen
- die Elastizität des Materials verringern
- bewirken, dass Kleidung einläuft
Deshalb empfehlen Experten, Alltagskleidung wie T-Shirts, Jeans, Sportbekleidung und Pyjamas bei 30 Grad zu waschen, insbesondere wenn sie nicht sehr schmutzig sind.
Wann sind höhere Temperaturen notwendig?
Obwohl niedrigere Temperaturen für die meisten Anwendungen ausreichen, gibt es Situationen, in denen ein wärmerer Waschgang dennoch wichtig ist.
Handtücher, Bettwäsche, Geschirrtücher und Kinderkleidung sollten gelegentlich bei 60 Grad gewaschen werden, um Bakterien zu entfernen und die Hygiene zu gewährleisten.
90-Grad-Programme werden im Allgemeinen für die Tiefenreinigung von Geschirrtüchern oder stark verschmutzten Textilien verwendet.
Anders ausgedrückt: Es ist nicht nötig, dass jeder Waschgang der "stärkste mögliche" ist.
Eine kleine Gewohnheit, die einen Unterschied macht
Haushaltsexperten betonen zunehmend, dass es gerade diese kleinen Veränderungen sind, die langfristig die größten Einsparungen bringen. Ein einzelner Waschgang mag nicht viel erscheinen, doch wenn das ganze Jahr über niedrigere Temperaturen verwendet werden, macht sich der Unterschied auf den Wasserrechnungen deutlich bemerkbar.
Darüber hinaus bedeutet ein geringerer Energieverbrauch auch eine geringere Belastung für die Umwelt, was ein weiterer Grund dafür ist, dass viele Menschen auf sparsamere Waschprogramme umsteigen.
Weniger Kosten ohne Abstriche
In einer Zeit, in der alle versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Lebensqualität und steigenden Kosten zu finden, sind es manchmal die einfachsten Gewohnheiten, die den größten Unterschied machen.
Das Ändern eines einzigen Knopfes an der Waschmaschine mag eine Kleinigkeit sein – aber am Ende des Monats kann es sich sehr wohl bemerkbar machen.
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