Die kostengünstigsten Benzinmotoren unter den Gebrauchtwagen

Es gibt Motoren, die realistischerweise zwischen vier und sechs Litern pro 100 Kilometer verbrauchen, wartungsarm sind und eine lange Lebensdauer haben.

18186 Aufrufe 6 Kommentare(a)
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Haftungsausschluss: Die Übersetzungen werden größtenteils durch einen KI-Übersetzer durchgeführt und sind möglicherweise nicht 100 % genau.

Noch vor zehn Jahren war die Regel einfach: Wer wenig Kraftstoff verbrauchen wollte, wählte ein Dieselauto. Heute ist das nicht mehr der Fall.

Moderne Dieselmotoren sind vollgepackt mit DPF-Filtern, AGR-Systemen und AdBlue-Technologie, reagieren empfindlich auf kurze Stadtstrecken und sind in der Wartung oft teurer als von den Besitzern erwartet.

Parallel dazu haben sich einige Benzinmotoren stillschweigend weiterentwickelt, sodass der niedrige Verbrauch nicht mehr der ausschließliche Vorteil von Dieselmotoren ist.

Es gibt Motoren, die realistischerweise zwischen vier und sechs Litern pro 100 Kilometer verbrauchen, wartungsarm sind und eine lange Lebensdauer haben.

Bei einem Gebrauchtwagenkauf bedeutet eine solche Kombination ein geringeres Risiko und niedrigere Gesamtbetriebskosten, schreibt Jutarnji.hr/Auto klub.

Gebrauchte Benzinmotoren, auf die es sich lohnt, in Anzeigen zu achten:

Honda 1.5 i-VTEC – klassische Saugmotorenschule

Honda ist seit Langem auf Saugbenzinmotoren setzt. Der 1.5-Liter-i-VTEC-Motor, der in den Modellen Civic, Jazz und HR-V verbaut wird, ist ein Paradebeispiel für die alte Schule: keine Turbine, keine komplizierten Systeme, sondern klassische Einspritzung.

Der reale Kraftstoffverbrauch liegt bei etwa 5–5,8 l/100 km und kann außerhalb der Stadt sogar niedriger sein. Dank seiner einfachen Bauweise treten keine Probleme wie Kohlensäurebildung oder Ölverdünnung auf, die typisch für moderne Downsizing-Motoren sind. Bei regelmäßiger Wartung kann dieser Motor die Lebensdauer der Karosserie, in der er verbaut ist, überdauern.

Volkswagen 1.0 MPI – Einfachheit vor Leistung

Im Gegensatz zum bekannten TSI ist der 1.0 MPI ein Dreizylinder-Turbomotor mit indirekter Einspritzung. Er wird im Škoda Fabia, Volkswagen Polo und Up! sowie im Seat Ibiza verbaut.

Es beeindruckt nicht durch seine Leistung, aber umso mehr durch seinen Verbrauch – rund 5 l/100 km innerorts. Die Wartungskosten gehören zu den niedrigsten seiner Klasse. Weniger Bauteile bedeuten weniger potenzielle Pannen.

Für Autofahrer, die ein einfaches und preiswertes Auto für den täglichen Arbeitsweg suchen, ist dies eine vernünftige Wahl.

Suzuki 1.2 DualJet – verbraucht fast so viel wie ein Hybrid

Suzukis 1.2-Liter-DualJet-Motor nutzt eine Doppeleinspritzung und ist in leichter, turbogeladener Bauweise gefertigt. Im Swift, Baleno und Ignis liegt der reale Kraftstoffverbrauch zwischen 4,5 und 5,2 l/100 km.

Der Motor erreicht schnell Betriebstemperatur, reagiert prompt und ist unempfindlich gegenüber den typischen Stadtproblemen moderner Autos. Wartung und Instandhaltung sind einfach und kostengünstig. Die Kombination aus niedrigem Kraftstoffverbrauch und einfacher Mechanik macht ihn bei Gebrauchtwagen sehr beliebt.

Mazda 2.0 Skyactiv-G – der Beweis, dass ein größerer Motor nicht zwangsläufig mehr verbrauchen muss.

Mazda geht entgegen dem Downsizing-Trend einen anderen Weg. Der 2.0 Skyactiv-G ist ein größerer Saugmotor mit hoher Verdichtung und effizienter Thermodynamik. Im Mazda 3, Mazda 6 und CX-30 liegt der reale Verbrauch zwischen 5,3 und 6,2 l/100 km.

Auf der Autobahn ist er oft sparsamer als kleinere Turbomotoren und bietet dabei dennoch eine gleichmäßige Leistungsentfaltung und eine lange Lebensdauer. Er leidet weder unter übermäßigem Ölverbrauch noch unter gravierenden strukturellen Schwächen und ist daher eine ausgezeichnete Wahl für Fahrer, die viele Kilometer im Jahr zurücklegen.

Toyota 1.8 Hybrid – ein Maßstab für Kraftstoffeffizienz

Toyotas 1.8-Liter-Hybrid (bekannt aus Prius, Auris, Corolla und C-HR) steht praktisch für niedrigen Verbrauch. Der Saugmotor arbeitet im Atkinson-Zyklus, während der Elektromotor im Stadtverkehr einen Großteil der Arbeit übernimmt. Der reale Verbrauch liegt zwischen 3,8 und 4,8 l/100 km.

Der Vorteil liegt in der einfachen Konstruktion – es gibt weder Turbine noch klassische Kupplung, und der Motor läuft die meiste Zeit im optimalen Betriebsmodus. Das Hybridsystem ist zuverlässig und langlebig; einige Fahrzeuge erreichen Laufleistungen von über 400.000 km, manche sogar eine Million Kilometer.

Für Autofahrer, die den größten Teil ihrer Zeit im Stadtverkehr verbringen, ist dies eine der sichersten Optionen unter den Gebrauchtwagen, berichtet N1.

Bonusvideo: