Polestar bereitet ein praktischeres elektrisches SUV vor: Der neue Polestar 4 kommt als Antwort auf Model Y, iX3 und GLC Electric.

Erste Informationen lassen darauf schließen, dass das Unternehmen den sportlichen Charakter des bestehenden Modells beibehalten, es aber alltagstauglicher für Kunden gestalten möchte, denen Kofferraumvolumen und Übersichtlichkeit wichtiger sind als ein ansprechendes Design.

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Illustration, Foto: Trygve Finkelsen / Shutterstock.com
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Polestar ist am 7. Juli. Neue SUV-Version bestätigt Das Modell Polestar 4 wird ab dem 2. September verkauft. Auf dem Papier klingt es wie eine weitere Karosserievariante eines bereits existierenden Elektroautos, aber für den Markt ist dieser Schritt viel wichtiger: Polestar versucht, das Coupé-Crossover in einen praktischeren Familien-SUV zu verwandeln – in einer Klasse, die derzeit zu den am härtesten umkämpften unter den Elektromodellen zählt.

Der Vorgänger des Polestar 4 zeichnete sich durch seine flache, coupéartige Linienführung und sein wohl umstrittenstes Detail aus: Er besaß keine klassische Heckscheibe, sondern setzte auf eine Kamera und ein digitales Display im Rückspiegel. Diese Lösung verlieh dem Fahrzeug einen futuristischen Charakter, warf aber auch Fragen hinsichtlich der Alltagstauglichkeit auf. Die neue SUV-Version zielt auf eine breitere Kundengruppe ab: Erwartet werden ein aufrechteres Heck, eine größere Heckklappe, mehr Praktikabilität und eine bessere Raumausnutzung. Anders ausgedrückt: Polestar wahrt sein Image als Premium-Elektroautohersteller, versucht aber, die Experimentierfreude zu reduzieren, die manche Kunden von der Marke abschreckt.

Die bisher bestätigten technischen Daten zeigen, dass Polestar den sportlichen Charakter des Modells nicht beeinträchtigen will. Die Versionen mit Heckmotor sollen eine WLTP-Reichweite von bis zu 630 Kilometern erreichen, während die Varianten mit zwei Motoren bis zu 400 kW (544 PS) leisten. Das Fahrzeug nutzt eine 400-Volt-Architektur und unterstützt Schnellladen mit bis zu 200 kW. Das entspricht zwar nicht dem fortschrittlichen 800-Volt-Standard einiger neuerer Konkurrenten, ist aber für längere Fahrten völlig ausreichend, sofern die Ladeinfrastruktur den Bedarf deckt. Im aktuellen Polestar 4 Coupé leistet der Heckantrieb je nach Markt rund 272 PS, und die Version mit zwei Motoren beschleunigt in weniger als vier Sekunden von 0 auf 100 km/h. Es ist also klar, dass die SUV-Version nicht nur praktisch, sondern auch sehr schnell sein wird.

Der Preis des neuen Polestar 4 SUV wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben und sollte daher nicht als endgültig betrachtet werden. Ein Vergleichspunkt bietet sich jedoch: Das aktuelle Polestar 4 Coupé startet in Deutschland bei rund 61.900 Euro, während die unverbindliche Preisempfehlung in den USA vor aktuellen Marktrabatten und Förderungen bei rund 56.400 US-Dollar liegt. Sollte sich das SUV preislich in der Nähe oder etwas über dem Coupé positionieren, würde es direkt in das Segment vordringen, in dem Käufer bereits Modelle wie das Tesla Model Y, den Audi Q6 e-tron, den BMW iX3, den Mercedes-Benz GLC Electric, den Lexus RZ und die teureren Versionen des Hyundai Ioniq 5 oder Kia EV6 im Blick haben. In dieser Klasse reichen ein großer Bildschirm und eine hohe Reichweite allein nicht mehr aus; Käufer suchen nach Übersichtlichkeit, Gepäckraum, Lademöglichkeiten, einem gut ausgebauten Servicenetz und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für Polestar ist dieses Modell auch geschäftlich von großer Bedeutung. Jahrelang versuchte die Marke, sich als skandinavische, designorientierte Alternative zu Tesla zu etablieren, doch der Markt für Elektrofahrzeuge hat sich verändert. Die Kunden sind vorsichtiger geworden, der Wettbewerb aus China und Europa ist aggressiver, und Premium-Elektrofahrzeuge können nicht mehr allein von einem futuristischen Image leben. Die Produktion des Polestar 4 SUV wurde in Busan, Südkorea, angekündigt, und seine Verfügbarkeit in den meisten Märkten, in denen Polestar aktiv ist, zeigt, dass das Unternehmen nicht auf ein Nischenmodell setzt, sondern auf ein Fahrzeug mit breiterem Absatzpotenzial.

Was diese Nachricht für den Leser so interessant macht, ist nicht nur ein weiteres neues Elektro-SUV, sondern die Botschaft, dass Elektroautos sich wieder verstärkt den grundlegenden Fragen der Automobilbranche stellen. Wie alltagstauglich ist das Auto? Wie weit kommt es? Wie schnell lädt es? Ist es ausreichend umweltfreundlich und familienfreundlich? Der Polestar 4 SUV ist genau die Antwort auf diesen Wandel. Er ist weniger radikal als die Coupé-Version, könnte aber gerade deshalb ein wichtigeres Modell sein: ein Auto für Käufer, die ein modernes, elektrisches Premium-SUV wünschen, aber nicht jeden Tag Kompromisse beim Design eingehen wollen.

Gelingt es Polestar, seine starke Leistung, das markante minimalistische Interieur und die ausreichende Reichweite beizubehalten und gleichzeitig eine Karosserie anzubieten, die für Familien und Geschäftskunden praktischer ist, könnte der neue Polestar 4 SUV zu den wichtigsten Elektroneuheiten des Herbstes zählen. Sein Erfolg hängt nicht nur von den technischen Daten ab, sondern auch davon, ob Preis, Ausstattung und Alltagstauglichkeit in einem Segment überzeugen, in dem die Verbraucher zunehmend nicht mehr bereit sind, für bloße Zukunftsversprechen zu zahlen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI-Tools erstellt.

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