Ärzte, die sich im Ausland spezialisieren oder weiterspezialisieren, erhielten am Freitag nach einer siebentägigen Wartezeit ihre Entlassungsleistungen.
Mehrere Ärzte meldeten sich letzte Woche bei „Vijesti“ und behaupteten, die Auszahlung der Leistungen verzögere sich und die Institutionen würden ihnen keine genauen Informationen darüber geben, wann das Geld ausgezahlt werde.
Das Finanzministerium antwortete gestern, dass nach Angaben der Landeshaushaltsdirektion die Trennungsgelder für Ärzte am Freitag ausgezahlt wurden.
„Die Krankenkasse hat am 21.08 für die meisten Gesundheitseinrichtungen einen Antrag auf Mittelzuweisung gestellt, der am 2025 umgesetzt wurde. Für das Klinikum sowie die Allgemein- und Spezialkrankenhäuser wurde ein Antrag auf Mittelumleitung gestellt, um Mittel zur Begleichung von Verpflichtungen bereitzustellen. Die Anträge auf Mittelumleitung wurden umgesetzt, woraufhin die Kasse am 22.08.2025 einen Antrag auf Begleichung der oben genannten Verpflichtungen stellte und das Finanzministerium diesen am 26.08.2025 umsetzte“, heißt es in der Antwort des Finanzministeriums.
Die Ärzte behaupten, dass sie bis zum 21. des Monats eine Entschädigung erhalten hätten, erklären aber auch, dass sie die Anhänge zum Vertrag noch nicht erhalten hätten, obwohl die Höhe dieser Entschädigungen durch einen Regierungsbeschluss Ende letzten Jahres erhöht worden sei.
Ende Dezember 2024 erhöhte die Regierung die Entschädigung für getrennt lebende Angehörige der Gesundheitsberufe, die zur beruflichen Weiterbildung ins Ausland entsandt werden, von 330 auf 660 Euro. Für die Umsetzung der neuen Regelung sind im Haushaltsgesetz für 2025 Mittel in Höhe von 1.777.060 Euro vorgesehen.
Dies geschah, nachdem mehr als 200 Ärzte die Behörden aufgefordert hatten, die Gebühren für das getrennte Wohnen von 108 bzw. 333 Euro auf über 600 Euro zu erhöhen.
„Die bisherigen Zuschüsse, die den Bewohnern für ihren Aufenthalt und ihr Leben im Ausland während ihres Praktikums gezahlt wurden, beliefen sich auf magere 333 Euro bzw. 108 Euro für Bewohner, die aus anderen Städten Montenegros für ihr Praktikum nach Podgorica kamen. Wir appellieren an die Behörden, die derzeitigen Zuschüsse auf einen einheitlichen Betrag von über 600 Euro netto für alle Bewohner zu erhöhen, unabhängig davon, auf welche Gesundheitseinrichtung sie spezialisiert sind“, heißt es in der Petition.
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