Sechs spezialisierte Feuerwehrfahrzeuge sind den örtlichen Schutz- und Rettungsdiensten zugeteilt.

Die neuen Fahrzeuge werden ein schnelleres Eingreifen, eine bessere Zugänglichkeit in unzugänglichem Gelände und einen effizienteren Betrieb der lokalen Schutz- und Rettungseinheiten ermöglichen, teilte das Innenministerium mit.

1793 Aufrufe 1 Kommentare(a)
Foto: MUP
Foto: MUP
Haftungsausschluss: Die Übersetzungen werden größtenteils durch einen KI-Übersetzer durchgeführt und sind möglicherweise nicht 100 % genau.

Die Übergabe von sechs spezialisierten Feuerwehrfahrzeugen, die die Einsatzfähigkeit der örtlichen Schutz- und Rettungsdienste stärken sollen, fand im Nationalen Ausbildungszentrum für Schutz und Rettung in Podgorica statt.

Die Fahrzeuge wurden im Rahmen des Projekts „Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel in der südlichen Adria“ – RESILIENCE – bereitgestellt, das von der Europäischen Union über das Interreg IPA-Programm Südliche Adria 2021–2027 finanziert wird.

Sie wurden den Gemeinden Bar, Danilovgrad, Ulcinj und der königlichen Hauptstadt Cetinje zugeteilt, während zwei Fahrzeuge vorübergehend der Hauptstadt Podgorica als administrativer und technischer Nutzer überlassen wurden, bis die Schutzdienste in Zeta und Tuzi formell eingerichtet sind.

Der Gesamtwert der Fahrzeuge beträgt 399.154,80 Euro, und alle Fahrzeuge sind mit speziellen Hochdruck-Feuerwehrmodulen, Wassertanks, Signalanlagen und Ausrüstung für Einsätze in schwer zugänglichem Gelände ausgestattet, teilte das Innenministerium (MUP) mit.

Feuerwehrwagen
Foto: MUP

„Die Beschaffung der Spezialfahrzeuge ist eines der wichtigsten Ergebnisse des Projekts und ein Beitrag zur Stärkung der Einsatzbereitschaft der Kommunen bei Bränden im Freien, Naturkatastrophen und anderen Notfällen. Die neuen Fahrzeuge ermöglichen ein schnelleres Eingreifen, eine bessere Erreichbarkeit unwegsamen Geländes und einen effizienteren Einsatz der lokalen Schutz- und Rettungseinheiten“, heißt es in der Erklärung.

Die Staatssekretärin des Innenministeriums, Dragana Kažanegra Stanišić, betonte, dass Investitionen in die Ausrüstung und Kapazitäten der Rettungsdienste nicht nur finanzieller Natur seien. „Es ist eine Investition in das Leben der Menschen, in die Sicherheit unserer Gemeinden und in die Fähigkeit des Staates, auf Herausforderungen zu reagieren. Die Regierung und das Innenministerium setzen sich weiterhin mit vollem Engagement für die Stärkung des Schutz- und Rettungssystems ein.“

Feuerwehrwagen
Foto: MUP

Der Generaldirektor der Direktion für Schutz und Rettung, Miodrag Bešović, erklärte, dass dieses Projekt keine Einzelmaßnahme, sondern Teil einer umfassenderen Vision und Strategie zur Weiterentwicklung des Schutz- und Rettungssystems sei. Er kündigte außerdem ein weiteres, bereits angelaufenes Projekt an, im Rahmen dessen Feuerwehrfahrzeuge für die beteiligten Gemeinden angeschafft werden sollen.

Der Leiter der Direktion für operative Angelegenheiten, Radomir Šćepanović, und die nationale Programmkoordinatorin des Ministeriums für europäische Angelegenheiten, Slađana Pešić, betonten die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und den Beitrag der Europäischen Union zur Modernisierung der Reaktionsfähigkeit.

Feuerwehrwagen
Foto: MUP

Die Fahrzeuge wurden im Namen der Gemeinden vom Bürgermeister von Danilovgrad, Aleksandar Grgurović, dem Bürgermeister von Ulcinj, Genci Nimanbegu, der stellvertretenden Bürgermeisterin von Cetinje, Ana Novović, dem Kommandanten des Bar Protection Service, Aco Vulević, und dem Kommandanten des Capital City Protection and Rescue Service, Nikola Bojanović, übernommen.

„Das Projekt RESILIENCE ist eine strategische Initiative zur Verbesserung der Kapazitäten der Schutz- und Rettungsdienste im Grenzgebiet von Albanien, Montenegro und Italien und umfasst die Modernisierung der Ausrüstung, gemeinsame Einsatzprotokolle, spezialisierte Schulungen und die Entwicklung regionaler Verfahren für die Reaktion auf Notfallsituationen“, erinnert das Innenministerium.

In Montenegro wird das Projekt von der Direktion für Schutz und Rettung des Innenministeriums durchgeführt. Das Gesamtbudget des Projekts für Montenegro beträgt 761.796 Euro, wovon die Europäische Union 85 Prozent finanziert.

„Das Innenministerium wird weiterhin daran arbeiten, die Kapazitäten aller lokalen Verwaltungseinheiten durch Schulungen, berufliche Weiterbildung und die weitere Beschaffung von Ausrüstung zu stärken“, heißt es in der Erklärung.

Bonusvideo: