Für die Fahrgäste, die in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar auf der Strecke Belgrad-Bar in Schlafwagen mit dem Zug reisten, war die Fahrt nicht angenehm, da es ihrer Aussage nach trotz der niedrigen Temperaturen keine Heizung im Zug gab.
Dies berichtete ein Fahrgast der Zeitung „Vijesti“ und stellte der Redaktion auch Foto- und Videomaterial zur Verfügung, das Spuren von Schnee und Eis an den Fenstern zeigt.
Die Eisenbahnbehörde Montenegros hat gestern nicht auf die Anfrage der Redaktion zu diesen Vorwürfen reagiert.
Die Passagierin, die sich an "Vijesti" wandte, gab unter anderem an, dass sie den Service des Unternehmens in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar in Anspruch genommen habe und dass sie am Morgen des 9. mit dem Zug aus Belgrad angekommen sei.
„Ich habe eine Fahrkarte für den Zug und ein Bett im Schlafwagen gekauft. Wir hatten die ganze Nacht über keine Heizung im Schlafwagen, von dem Moment an, als wir in den Zug einstiegen, bis zum Ende der Fahrt“, sagte sie unter anderem der Redaktion.
Er fügt hinzu, dass sie bei Antritt ihrer Reise nicht darüber informiert wurden, dass es keine Heizung geben würde.
„Niemand hat uns beim Einsteigen in den Zug darüber informiert, dass es keine Heizung geben würde. Wir fuhren durch Gebiete, in denen die Temperatur fast minus 30 Grad betrug. Es waren Kinder im Waggon“, sagte sie.
Um sich warmzuhalten, behauptet sie, hätten ihnen Angestellte der Bahnlinie Decken gegeben:
„Wir haben alle eine Sommerdecke und eine Decke bekommen. Einige, die sich beschwert haben, haben auch eine zweite Decke bekommen“, sagte sie in einer Ansprache an die Redaktion von „Vijesti“.
Dem Jahresbericht 2024 zufolge beförderte die Eisenbahnbehörde in diesem Jahr 185.818 Fahrgäste im internationalen Verkehr. Im selben Jahr betrug die durchschnittliche Verspätung von Zügen auf internationalen Strecken 54,68 Minuten.
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