Fußballspiele und andere Sportveranstaltungen werden im Stadion „DG Arena“ in Podgorica erst wieder stattfinden, wenn die Anlage vollständig betriebsbereit ist. Grund dafür ist, dass der Investor – das Unternehmen „Čelebić“ – im vergangenen Monat die Flutlichtanlage im Mareza-Kanal entfernt hat.
Das Unternehmen „Celebic“ erklärte gegenüber „Vijesti“, dass es nicht sicher sagen könne, wann das Stadion wieder genutzt werden könne.
„Was den Austausch der Flutlichtanlage betrifft, müssen zunächst die technischen Möglichkeiten geprüft werden und inwieweit diese für die Durchführung des Projekts gegeben sind. Erst danach können wir über die Umsetzung sprechen“, sagten sie.
Zu Beginn des Jahres wurden aufgrund starker Regenfälle zahlreiche Siedlungen in Podgorica und Danilovgrad überflutet.
In der Hauptstadt waren die Siedlungen Beri, Mareza, Tološi und Doljani die kritischsten Gebiete, da sie am stärksten von Überschwemmungen bedroht waren.
Daraufhin erließ die Direktion für Inspektionsangelegenheiten der Hauptstadt am 11. Januar einen Beschluss zur Entfernung der Flutlichtanlage und des Zauns des Stadions „DG Arena“, die entlang des Mareze-Kanals errichtet worden waren. Die Hauptstadt hatte zuvor behauptet, der Kanal sei seit Jahren nicht mehr funktionsfähig, da dort ohne Genehmigung Gebäude errichtet und Abfälle abgelagert worden seien, was teilweise zu Überschwemmungen in den umliegenden Siedlungen geführt habe.
Zu diesem Zeitpunkt wurde der Abriss und die Demontage der umstrittenen Teile des Stadions angeordnet.
Die Firma „Čelebić“ demontierte den umstrittenen Scheinwerfer am 23. Januar und teilte der Zeitung „Vijesti“ mit, dass sie ihn „nach der Demontage aufbewahren“ werde.
„Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, ob und wie er wieder eingesetzt wird, da die strengen technischen Vorschriften und Verfahren der UEFA (Europäischer Fußballverband) eingehalten werden müssen“, sagten sie.
Seit dem 7. Januar, dem Beginn der Sanierung des Mareza-Kanals, wurden zwei Barrieren in der Siedlung Pavlovine entfernt und anstelle des Damms, der die Häuser mit dem anderen Flussufer verband, eine Pontonbrücke errichtet.
In diesem Abschnitt wurde ein etwa anderthalb Kilometer langer Flusslauf freigelegt, den Arbeiter der städtischen Firma „Zelenilo“ mithilfe eines Radladers der Firma „Deponije“ von Ablagerungen befreiten.
Oberhalb der "DG Arena" und etwa 200 Meter unterhalb des Flusses Morača wurde ein 400 Meter langer Kanal gegraben.
Stellvertretender Bürgermeister Boris Spalevic Anschließend kündigte er an, Strafanzeige gegen diejenigen zu erstatten, die den illegalen Bau im Mareza-Kanal zugelassen hätten.
Er kündigte an, dass er gegen alle illegalen Bauten im Mare-Kanal gleich vorgehen und deren Legalisierung nicht zulassen werde.
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