CCE: Die Polizei muss die Rechte aller Bürger schützen und darf diejenigen nicht bestrafen, die das öffentliche Interesse verteidigen.

„Das Handeln der Institutionen muss zeitnah, rechtmäßig und im Dienste des Staates und nicht der Parteiinteressen stehen“, erklärte das Center for Civic Education.

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Foto: CGO
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Die Polizei müsse die Rechte aller Bürger schützen und dürfe nicht diejenigen bestrafen, die das öffentliche Interesse verteidigen, erklärte das Center for Civic Education (CCE).

Sie sagten, dass das Handeln der Institutionen zeitnah, rechtmäßig und „im Dienste der Staatsinteressen und nicht der Parteiinteressen“ stehen müsse.

Diese Nichtregierungsorganisation äußerte sich besorgt über die Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Bürger, die in Podgorica gegen die Verleihung des Ordens vom 13. Juli protestiert hatten, und wies auf die Rechtswidrigkeit dieses Vorgehens hin, das, wie die CCE erklärte, nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Dezember 2025, den Fall zur erneuten Prüfung zurückzuverweisen, zusätzliches Gewicht erlangte.

Das CCE hält es für besonders bezeichnend, dass das Verfahren erst „bis zu fünf Monate nach dem Protest“ eingeleitet wurde, was ihrer Ansicht nach die frühere Behauptung der NGO beweist, dass „aufgrund des Vorgehens der Polizei in Botun ein unannehmbares ‚Gleichgewicht‘ geschaffen wird“, aber auch „ein Versuch des Polizeidirektors ist, seine Position gegenüber den Regierungsakteuren zu stärken“.

„Eine solche Praxis kann gemäß den Standards des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Bürger einschüchtern und sie davon abhalten, ihr Recht auf friedliche Versammlung auszuüben (Balçık u. a. gegen Türkei, EGMR, 25/02, 2007). CCE weist zudem darauf hin, dass die einschüchternde Wirkung verstärkt werden kann, wenn die Maßnahmen gegen eine bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens gerichtet sind oder breite mediale Aufmerksamkeit erregen (Nemtsov gegen Russland, EGMR, 1774/11, 2014). Genau dies war in diesem Fall der Fall, da unter den Betroffenen auch Professoren, Künstler und andere Intellektuelle sind. Gleichzeitig fehlt es an einer angemessenen Reaktion in Fällen, in denen Vorfälle die öffentliche Ordnung tatsächlich gestört und Hass geschürt haben“, heißt es in der Erklärung.

Statt die Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes bei der Demonstration zu hinterfragen, „erleben wir Druck auf Bürger, die friedlich ihre Meinung äußerten“, so das CCE. Eine solche Botschaft bedrohe die Versammlungsfreiheit und das Vertrauen in die Institutionen und untergrabe zudem die Grundlagen der demokratischen Ordnung.

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