MOH: Die Erhaltung der reproduktiven Gesundheit erfordert einen systemischen Ansatz, der auf Prävention und Aufklärung basiert...

Wie das Gesundheitsministerium (MOH) mitteilte, bietet der Welttag der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, der am 12. Februar begangen wird, die Gelegenheit, auf verantwortungsvolle und gut begründete Weise auf die Bedeutung der Erhaltung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie auf die Herausforderungen hinzuweisen, die in diesem Bereich weiterhin ein ernstes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellen.

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Die Erhaltung der reproduktiven Gesundheit erfordert einen systemischen Ansatz, der auf Prävention, Aufklärung und rechtzeitiger Gesundheitsversorgung basiert, gab das Gesundheitsministerium (MZD) heute bekannt.

Wie das Ministerium mitteilte, stellt der Welttag der sexuellen und reproduktiven Aufklärung, der am 12. Februar begangen wird, eine Gelegenheit dar, verantwortungsvoll und fundiert auf die Bedeutung der Erhaltung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie auf die Herausforderungen hinzuweisen, die in diesem Bereich weiterhin ein ernstes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellen.

„Sexuell übertragbare Infektionen zählen weltweit und auch in Montenegro zu den am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten der Neuzeit. Laut Daten der Weltgesundheitsorganisation erkranken täglich weltweit rund eine Million Menschen an einer sexuell übertragbaren Infektion. Die Folgen dieser Erkrankungen reichen oft über die akute Phase hinaus und können die reproduktive Gesundheit, die Lebensqualität und die allgemeine Gesundheit eines Menschen dauerhaft beeinträchtigen“, heißt es in der Erklärung.

Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen HPV (humanes Papillomvirus), Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis, HIV (humanes Immunschwächevirus), Genitalherpes, Hepatitis B und Trichomoniasis gehören.

Eine besondere Herausforderung bei der Bekämpfung dieser Infektionen besteht darin, dass sie häufig ohne eindeutige Symptome auftreten und in manchen Fällen sogar völlig fehlen. Daher können unerkannte und unbehandelte Infektionen zu schwerwiegenden Komplikationen wie Unfruchtbarkeit, bösartigen Erkrankungen, Fehlgeburten und der Übertragung der Infektion von der Mutter auf das Kind führen. Der Erhalt der reproduktiven Gesundheit erfordert einen systematischen Ansatz, der auf Prävention, Aufklärung und rechtzeitiger Gesundheitsversorgung basiert. Aufklärung über verantwortungsvolles Sexualverhalten, die korrekte Anwendung von Verhütungsmitteln, Methoden zur Vorbeugung sexuell übertragbarer Infektionen sowie die Wahrung der Gesundheit von Mutter und Kind während der Schwangerschaft bilden die Grundlage für eine langfristige Verbesserung der öffentlichen Gesundheit. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und organisierte Screening-Programme, insbesondere zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs, sind entscheidende Instrumente zur Senkung der Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate.

Das Gesundheitsministerium erklärte außerdem, dass jede präventive gynäkologische Untersuchung einen wichtigen Schritt zur Früherkennung von Veränderungen am Gebärmutterhals darstellt und die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung deutlich erhöht.

Montenegro führt seit Jahren kontinuierlich nationale Screening-Programme zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs sowie das HPV-Impfprogramm durch. Die HPV-Impfung für Mädchen begann im September 2022, Jungen stehen sie seit Februar 2024 zur Verfügung. Die primäre Zielgruppe umfasst Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren, da in diesem Alter die Wirkung des Impfstoffs am stärksten ist. Die Impfung wird auch für die Altersgruppen 15 bis 18 und 19 bis 26 Jahren angeboten. Die Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit ist nicht nur eine medizinische Angelegenheit, sondern auch eine Frage der gesellschaftlichen Verantwortung, der Aufklärung und der Solidarität. Nur durch die konsequente Anwendung präventiver Maßnahmen, kontinuierliche Aufklärung und die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger lässt sich ein nachhaltiges System aufbauen, das die Gesundheit heutiger und zukünftiger Generationen schützt.

Sie fügten hinzu, dass das Gesundheitsministerium eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und konsequenten Umsetzung von Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit spielt, wobei besonderer Wert auf die Stärkung von Präventionsprogrammen gelegt wird.

„Durch strategische Maßnahmen und die Koordinierung des Gesundheitssystems bekräftigt das Ministerium sein Engagement für die Wahrung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit als eine der Prioritäten im Bereich der öffentlichen Gesundheit“, heißt es abschließend in der Erklärung.

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