Die Gemeinde Kolašin hat die endgültige Rangliste der NGO-Projekte veröffentlicht, die im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs um Fördermittel der Zivilgesellschaft unterstützt werden. Das erfolgreichste Projekt stammt von der NGO „Natura“ Kolašin. Ihre Initiative „Aktion für die Natur“, die Aufforstung, Stadtbegrünung und die Sanierung von Wanderwegen umfasst, erzielte mit 98 Punkten die höchste Punktzahl.
Das Projekt „Vom Dorf zu den Skipisten ohne Hindernisse“ der NGO „Alle an einem Strang ziehen“ erhielt einen Punkt weniger. Ziel des Projekts ist es, Kindern aus ländlichen Gebieten der Gemeinde Kolašin Chancengleichheit zu ermöglichen. Zu den am besten bewerteten Projekten zählt das der NGO „CIRTIP“, das sich der Bewahrung traditioneller Spiele und Lieder widmet. Ihr Projekt „Drei Lieder aus Kolašin“, das die Veröffentlichung einer limitierten Vinyl-Edition der Gruppe Đude plant, erhielt 90,2 Punkte.
Das „Ski Camp ISKI“ Kolašin wird ebenfalls Unterstützung erhalten, ebenso wie das Projekt „Parent 1/1“ der Organisation „Mama i Ja“, das sich auf die psychosoziale Unterstützung und Stärkung von Alleinerziehenden konzentriert.
Die endgültige Rangliste wurde nach Ablauf der Frist für Einsprüche gegen die im März dieses Jahres bekanntgegebenen vorläufigen Ergebnisse des Wettbewerbs festgelegt.
Wie bereits beschlossen, sind die vorrangigen Bereiche des öffentlichen Interesses, für die die Gemeinde NGOs finanziell unterstützen wird, unter anderem die Erhaltung des kulturellen Potenzials, der Tradition und der kulturellen Besonderheit der Gemeinde sowie Initiativen und Aktivitäten zur Steigerung des städtischen Kulturniveaus und zur Erhaltung des kulturellen Erbes. Darüber hinaus werden kleine und lokale Aktivitäten priorisiert, die eine stärkere Beteiligung junger Menschen an Entscheidungsprozessen, am Umweltschutz und an der Entwicklung des ländlichen Raums fördern.
Vor zwei Jahren hob die Gemeinde den vorherigen Beschluss zur Finanzierung von NGO-Projekten auf und verabschiedete einen neuen. Darin wurde festgelegt, dass die Mindestfördersumme 80 Prozent des beantragten Betrags betragen muss und dass ein Projekt mit bis zu 20 Prozent der im Haushalt vorgesehenen Gesamtmittel gefördert werden kann. Im vergangenen Jahr erhielten vier NGOs Unterstützung in Höhe von insgesamt 8.000 Euro.
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