Straße Šćepan polje – Paklice ohne Projekt

Die Ausschreibung für die technische Dokumentation einer 2,5 km langen Autobahn wurde aufgrund fehlerhafter Angebote zum zweiten Mal abgesagt.

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2,5 Kilometer von Paklice entfernt: Brücke am Šćepan Polje, Foto: Boris Pejović
2,5 Kilometer von Paklice entfernt: Brücke am Šćepan Polje, Foto: Boris Pejović
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Die Verkehrsverwaltung hat eine Ausschreibung im Wert von 84.700 € für die Erstellung der technischen Dokumentation zum Ausbau der Autobahn Šćepan Polje – Plužine, genauer gesagt für einen 2,5 Kilometer langen Abschnitt von der geplanten Autobahnbrücke über die Tara bis zum geplanten Grenzübergang in Paklice, annulliert. Wie die vorherige Ausschreibung wurde auch diese aufgrund fehlerhafter Angebote annulliert, nachdem die Firmen „Optimusproject“ und „Geotehnics Projects & Consulting“ erneut vom Vergabeverfahren ausgeschlossen worden waren.

Die Ausschreibung lief vom 15. Dezember des vergangenen Jahres bis Ende Januar; gegen ihre Aufhebung kann innerhalb von sieben Tagen Berufung eingelegt werden.

Der Planer sollte das Projekt für den Bau einer neuen Brücke über den Fluss Tara bei Šćepan Polje in den neuen Grenzübergang in Paklice integrieren, dessen Planungsunterlagen später erstellt werden sollten. Diese Planungslösung musste mit der Gesamtplanung für die Brücke und den Ausbau der Hauptstraße Šćepan Polje – Plužine im Abschnitt Paklice – Piva-See abgestimmt werden.

Die Geschäftsleitung stellte fest, dass das Angebot der Firma „Optimusproject“ fehlerhaft war, da es nicht den Ausschreibungsbedingungen entsprach. Es stellte sich heraus, dass das Unternehmen Ende letzten Jahres einen Vertrag über die gemeinsame Leistungserbringung mit der Firma „Route Project“ abgeschlossen hatte, obwohl es das Angebot eigenständig eingereicht hatte. Zu den Subunternehmern von „Optimusproject“ gehörten „MMK Control“, „Aqua Engineering“, „ABS - projekt“, „Geodeting“, „Geostandard“ und „Route Project“. Der Angebotspreis betrug 65.340 Euro.

Das Unternehmen „Geotehnics Projects & Consulting“ wurde ausgeschlossen, da es angab, in den drei Jahren zuvor bei Ausschreibungen keine falschen Angaben in seinen Angeboten an die Verwaltung gemacht zu haben. Im Nachhinein wurde festgestellt, dass es Mitte Oktober 2024 aufgrund eines Interessenkonflikts von einem der Verfahren ausgeschlossen wurde. Zu seinen Subunternehmern gehörten „S&I Projekt“, „Sigurnost“, „Geoengineering“, „Structurerarch“ und „Viamont“. Das Angebot des Unternehmens belief sich auf 81.917 Euro.

Die erste Ausschreibung zur Auswahl eines Designers hatte ebenfalls einen Wert von 84.700 Euro und wurde von der Verwaltung Ende Juni ausgeschrieben; die Laufzeit betrug bis Mitte Juli des vergangenen Jahres. „Geotehnics projects & consulting“ wurde damals aufgrund eines früheren Interessenkonflikts ausgeschlossen, während die Angebote der Firmen „Optimusproject“ und „Route Project“ nicht berücksichtigt wurden, da sie in ihrer Beschreibung keinen leitenden Designer benannt hatten.

Zu dieser Aufgabe gehörten die Vermessung des Geländes, die Erstellung geodätischer Grundlagen und Querschnitte für die Ausarbeitung des Hauptprojekts für den Wiederaufbau der Autobahn Šćepan Polje-Plužine sowie später die Einholung einer Baugenehmigung und die Ausschreibung für die Ausführung der Arbeiten an diesem Standort.

Das Ministerium für Raumplanung, Städtebau und Staatseigentum erließ im September 2023 die städtebaulichen und technischen Anforderungen für das Rekonstruktionsprojekt dieses Abschnitts.

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