MER: Es gibt keine Treibstoffknappheit, die meisten Tankstellen gewährleisten weiterhin eine reguläre und ununterbrochene Versorgung.

„Die aktuelle Situation betrifft einige Unternehmen, die Erdölprodukte ausschließlich durch Import auf dem Landweg und zu Börsenpreisen am Liefertag beziehen, ohne über eigene Lagerkapazitäten zu verfügen. Angesichts der Tatsache, dass die Börsenpreise in den letzten Tagen gestiegen und zeitweise höher als die regulierten Einzelhandelspreise in Montenegro waren, stehen einige Händler vor der Herausforderung, unter diesen Umständen Geschäfte zu tätigen.“

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Illustration, Foto: Shutterstock
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Das Ministerium für Energie und Bergbau versichert, dass es weder einen Mangel an Erdölprodukten noch ein Risiko für die Marktversorgung gibt. In einer Pressemitteilung betont es zudem, dass die meisten Tankstellen im Land weiterhin eine regelmäßige und ununterbrochene Versorgung gewährleisten und die verfügbaren Kraftstoffmengen für ein reibungsloses Funktionieren des Marktes ausreichen.

„Die aktuelle Situation betrifft einige Wirtschaftsunternehmen, die Erdölprodukte ausschließlich durch Import auf der Straße und zu Börsenpreisen am Liefertag beziehen, ohne über eigene Lagerkapazitäten zu verfügen. Da die Börsenpreise in den letzten Tagen gestiegen und zeitweise höher als die regulierten Einzelhandelspreise in Montenegro waren, stehen einige Händler vor der Herausforderung, unter diesen Umständen Geschäfte zu tätigen“, heißt es in der Erklärung.

Sie fügen hinzu, dass dies nicht bedeute, dass es keinen Treibstoff gebe, sondern dass einige Unternehmen derzeit mit ungünstigen Marktbedingungen konfrontiert seien.

„Montenegro verfügt zudem über strategische Reserven an Erdölprodukten in Höhe von 44.260 Tonnen, die einen zusätzlichen Mechanismus zur Versorgungssicherheit darstellen. Diese Reserven gewährleisten zusammen mit den kommerziellen Lagerbeständen einzelner Wirtschaftsakteure die Marktstabilität. Allein die strategischen Reserven reichen aus, um den normalen Verbrauch auf dem Gebiet Montenegros für etwa anderthalb Monate zu decken.“

Das Ministerium für Energie und Bergbau hat, wie angekündigt, für morgen eine Sitzung des Rates zur Sicherstellung der Versorgung mit Erdölprodukten anberaumt, in der die aktuelle Situation und mögliche Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen, denen sich einige Energieunternehmen (Ölkonzerne) gegenübersehen, erörtert werden sollen.

„Hinsichtlich der Preisentwicklung von Erdölprodukten ist hervorzuheben, dass die Börsennotierungen in den letzten Tagen erhebliche tägliche Schwankungen aufwiesen. Daher kursierten in der Öffentlichkeit unterschiedliche Einschätzungen möglicher Preiserhöhungen. Diese Einschätzungen basierten auf vorläufigen Prognosen, die auf Teildaten, d. h. auf den Preisentwicklungen einzelner Tage des Berechnungszeitraums, beruhten. Gemäß der geltenden Verordnung über die Methode und die Höhe der Faktoren, auf deren Grundlage die Höchstpreise für Erdölprodukte ermittelt werden, erfolgt die endgültige Berechnung auf Basis der durchschnittlichen Börsennotierungen des vierzehntägigen Berechnungszeitraums unter Anwendung des entsprechenden Berechnungswechselkurses des US-Dollars gegenüber dem Euro. Da für eine präzise Berechnung alle Notierungen und Wechselkursänderungen des gesamten Berechnungszeitraums berücksichtigt werden müssen, werden die endgültigen Einzelhandelspreise morgen bekannt gegeben, nachdem alle relevanten Parameter gemäß der Verordnung in die Berechnung eingeflossen sind“, heißt es in der Erklärung.

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