Die Demokratische Volkspartei (DNP) gab heute bekannt, dass die Arbeiter der Gemeinde Budva ihre Gehälter erhalten haben, nachdem die Partei Druck ausgeübt hatte, was den Präsidenten der Gemeinde Budva, Nikola Jovanović, in eine Sackgasse brachte.
„Nun, es ist möglich, wenn Druck ausgeübt wird. Das Konto der Stadt Budva wurde nicht aus gutem Willen oder Verantwortungsbewusstsein entsperrt, sondern weil der sogenannte Bürgermeister und ‚Finanzexperte‘ endlich in einer Sackgasse steckten. Um es gleich vorwegzunehmen: Dies ist nicht ihr Sieg, sondern ihre Niederlage. Und sie sollen wissen, dass wir jedes Mal, wenn Bürger durch fragwürdige Entscheidungen in Geiselhaft genommen werden, noch stärkeren Druck ausüben werden. Wir werden nicht zulassen, dass Bürger unter der Untätigkeit, den Machenschaften und den politischen Spielchen Einzelner leiden. Und der sogenannte ‚Finanzexperte‘, der sogenannte Bürgermeister, sollte sich schämen“, erklärte Jovana Todorović, Stadträtin der DNP in Budva, in einer Stellungnahme.
Sie fügte hinzu, dass Jovanović das geschafft habe, was bisher nur der Demokratischen Partei der Sozialisten (DPS) gelungen sei: die reichste Gemeinde zum Stillstand zu bringen und Angestellte und Bürger in völliger Unsicherheit zurückzulassen.
„Und da er von einer pornografisch-kriminellen Regierung spricht, wäre es angebracht, wenn er den Bürgern erklären würde, welches der beiden Wörter er für treffender hält. Denn derselbe sogenannte Bürgermeister sitzt regelmäßig sowohl im Kabinett als auch in bekannten Budvaer Restaurants mit Ministern und hochrangigen Funktionären der PES (Bewegung Europa jetzt). Wir fragen ihn also: Wer bezahlt diese Mittagessen? Und werden diese Mittagessen vielleicht aus einem Budgetposten namens ‚Nationalmannschaft‘ finanziert?“, erklärte Todorović.
Sie sagte, die Bürger hätten auch ein Recht auf Antworten auf folgende Fragen:
- Wie kam es überhaupt zur Sperrung des Kontos?
- Wie kann es sein, dass die Gemeinde fünf Tage lang keinen Cent hatte, obwohl sie seit Jahresbeginn Einnahmen generiert hat?
- Wohin sind die 20 Millionen Euro aus dem Vorjahr verschwunden?
„Es gibt viele Fragen, aber keine konkreten Antworten, nur kurze, philosophische und manipulative Ausflüchte. Deshalb fordern wir die Staatsanwaltschaft auf, diesen Fall endlich ernsthaft zu untersuchen. Wir sind überzeugt, dass sie bei genauerer Betrachtung mehr als nur interessante Antworten finden würde. Und wir rufen die Bürgerinnen und Bürger zur Wachsamkeit auf, denn offenbar ist Druck das Einzige, was in dieser Gemeinde funktioniert. Kein Zurückweichen“, schloss Todorović.
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