Tivat: Die Einnahmen der Gemeinde sind niedriger, die Ausgaben jedoch höher.

Die lokale Regierung von Tivat hatte am Ende des dritten Quartals geringere Einnahmen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Foto: TO Tivat
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In den ersten drei Monaten dieses Jahres erzielte die Gemeinde Tivat laufende Haushaltseinnahmen in Höhe von 3.781.731 Euro, was 14,65 Prozent der gesamten erwarteten Stadtkasseneinnahmen im Haushalt 2026 entspricht, die sich auf 25.807.100 Euro belaufen sollen.

Darüber hinaus hat die Gemeinde insgesamt 9,485 Millionen Euro an nicht verausgabten Mitteln aus dem letztjährigen Haushalt in den diesjährigen Haushalt übertragen.

Dies geht aus dem Quartalsbericht über die Cashflows und die konsolidierten öffentlichen Ausgaben der Gemeinde Tivat für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März dieses Jahres hervor, der auf der Website der Gemeindeverwaltung veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres, als die Stadtkasse von Tivat laufende Einnahmen in Höhe von insgesamt 4.358.548 Euro verzeichnete, sind die Einnahmen für die ersten drei Monate des Jahres 2026 um etwa 14 Prozent bzw. nominal um über 570.000 Euro niedriger. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Gemeinde Tivat im ersten Quartal des Vorjahres Spenden und Zuwendungen in Höhe von gut 243.000 Euro erhielt, während in diesem Jahr keine solchen Einnahmen erzielt wurden.

Die Gemeinden dürften besonders besorgt sein über die Tatsache, dass in den ersten drei Monaten dieses Jahres, obwohl in Tivat überall gebaut wird und die Stadt immer mehr dem verwüsteten Budva ähnelt, die Einnahmen aus den Versorgungsgebühren (Gebühren für die Erschließung und Bebauung von Bauland) nur 179.782 Euro betrugen, fast dreimal weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als in den ersten drei Monaten über 530 Euro aus Versorgungsgebühren generiert wurden.

Die laufenden Ausgaben der Gemeinde beliefen sich im ersten Quartal 2026 auf 2.948.503 Euro und lagen damit rund 320.000 Euro bzw. etwa 12 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Die Investitionsausgaben für die ersten drei Monate dieses Jahres betrugen 1.422.632 Euro und lagen damit über eine Million Euro unter dem Wert des ersten Quartals 2025.

Zum Ende des ersten Quartals wies die Gemeinde keine kurzfristigen Verbindlichkeiten auf, während die langfristigen Schulden der Gebietskörperschaft Ende März 2026 3.306.461 Euro betrugen. Davon entfielen 606.461 Euro auf Inlandsverschuldung und 2,7 Millionen Euro auf Auslandsverschuldung (hauptsächlich bei der deutschen KfW, die den Bau neuer und die Modernisierung bestehender Wasserversorgungs- und Abwasserinfrastruktur finanzierte).

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