Shahman mit Auswanderern in der Türkei: Die jüngsten Vorfälle repräsentieren nicht Montenegro als Mehrheitsgesellschaft

„Montenegro kann und muss ein multiethnischer, multikultureller und multireligiöser Staat bleiben. Nur als solcher kann Montenegro das nächste Mitglied der Europäischen Union werden“, sagte Šahman.

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Foto: Bosniakische Demokratische Bewegung
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Präsident der Bosniakischen Demokratischen Bewegung (BDP) Sead Shahman Auf Einladung des Verbandes der Auswanderer aus Montenegro in der Region Balıkesir–Burhanija nahm er am jährlichen Treffen der Diaspora aus Montenegro in der Türkei teil.

Šahman betonte laut BDP die Wichtigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Montenegro und der Diaspora, ging aber auch auf die Ereignisse der vergangenen Woche in Podgorica und anderen Städten ein.

„Montenegro kann und muss ein multiethnischer, multikultureller und multireligiöser Staat bleiben. Nur als solcher kann Montenegro das nächste Mitglied der Europäischen Union werden“, sagte Šahman.

Er betonte, dass die Türkei seit der Unabhängigkeit Montenegros im Jahr 2006 einer der wichtigsten internationalen Partner des Landes sei und dass die beiden Länder als Mitglieder der NATO in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen intensiv zusammenarbeiten.

Er hob insbesondere die Bedeutung der Auswanderergemeinschaft aus Montenegro in der Türkei hervor.

In Bezug auf die aktuellen Ereignisse in Montenegro betonte Šahman, dass „die unschönen Ereignisse auf den Straßen nicht das Bild der Mehrheit der Bevölkerung Montenegros widerspiegeln“.

Er bezeichnete die Einführung einer Visaregelung für türkische Staatsbürger als einen überstürzten Schritt der Exekutive.

„Dies betrifft insbesondere unsere im Ausland lebenden Ausländer, Menschen, die ein geordnetes Leben führen, investieren und die Verbindungen zu ihrer Heimat aufrechterhalten wollen“, sagte Shahman.

Sead Shahman
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Er fügte hinzu, dass Montenegro für Auswanderer nicht nur ein Touristenziel sei, sondern viel mehr darstelle.

„Montenegro ist ihre angestammte Heimat und ihr Vaterland. Es geht um Identität, Emotionen und familiäre Bindungen. Deshalb wird die BDP darauf bestehen, dass Personen mit einer Auswandererkarte Visafreiheit und einen privilegierten Status in Montenegro erhalten“, sagte Šahman.

Der Verband montenegrinischer Auswanderer in der Türkei, unter der Leitung von Adil Ozuzun, ist Gewinner des staatlichen Preises für diplomatische Förderung Montenegros, was ihren Beitrag und ihr Engagement für ihr Herkunftsland bestätigt.

„Ihre Rolle ist bedeutend und wertvoll, und Ihre Liebe zu Montenegro sollte anerkannt und gewürdigt werden. Institutionen müssen Ihre Identität als Auswanderergemeinschaft schützen, und als solche müssen Sie einen respektierten Platz in unserer Gesellschaft einnehmen“, sagte Šahman.

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