„Gesetze müssen für alle gleichermaßen gelten – sowohl für Reflektoren als auch für Sammler“, sagte Boris Pejović, Mitglied des Präsidiums der PES und Vizepräsident des Parlaments von Montenegro, heute.
Seiner Ansicht nach zeigt die Entscheidung der zuständigen Behörden der Hauptstadt, den am Entwässerungskanal des Flusses Mareza installierten Reflektor zu entfernen, deutlich, dass es in Montenegro keine privilegierten Menschen geben darf.
„In einer Gesellschaft, die eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union anstrebt, muss das öffentliche Interesse stets Vorrang vor den Interessen des Einzelnen haben. Gerade die konsequente Anwendung von Vorschriften ohne Ausnahmen und Improvisationen bildet das Fundament eines geordneten und funktionsfähigen Systems“, betonte Pejović.
Er fügte hinzu, dass es daher wichtig sei, dass alle Akteure der Gesellschaft die Realität akzeptieren, dass wir einen Staat schaffen, in dem es unmöglich ist, Kompromisse einzugehen, die dem Gesetz widersprechen.
„Nur ein solcher Ansatz kann eine verlässliche Garantie dafür sein, dass es keine selektive Justiz geben wird“, schloss Pejović.
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