Abgeordnete der Demokratischen Volkspartei (DNP) haben einen Vorschlag zur Änderung des Gesetzes über Staatssymbole für die parlamentarische Geschäftsordnung eingereicht.
Der Vorsitzende und Abgeordnete dieser Partei, Milan Knežević, sagte, dass sie als Änderungsantrag die Einführung neuer Artikel vorgeschlagen hätten, wonach die Trikolore als „national und historisch“ standardisiert werden solle und dass sie am Parlamentsgebäude, am Präsidentenpalast, aber auch am Tag der Feierlichkeiten zum Tag der Staatsgründung sowie am Trauertag gezeigt werden solle und dass sie auch bei Empfängen und anderen Zeremonien gezeigt werden könne.
Er wies darauf hin, dass sie auf diese Weise mit Initiativen begonnen hätten, die von der Regierung abgelehnt worden seien, und dass sie „nicht nach Änderungen, sondern nach Ergänzungen fragen“.
„Die Änderungen bedeuten, dass die Staatsflagge an ihrem Platz im Gesetz bleibt, lediglich die Nationalflagge und die Pflicht, sie zu hissen, werden hinzugefügt“, erklärte er.
Knežević kündigte an, dass er mit der Unterstützung aller rechne und betonte, dass „Spajić ihnen grünes Licht gegeben hat, allerdings nur für den Prozess über Arbeitsgruppen“.
„Wir haben die Gelegenheit im Parlament genutzt und diesen Gesetzentwurf eingebracht. Ich glaube, dass jeder ihn unterstützen wird“, sagte er und fügte hinzu, dass er die Flagge nicht aus Zeta mitgebracht habe, sondern dass es sich um eine Flagge aus dem Jahr 1905 handle, die auch in späteren Perioden – während des Königreichs Montenegro, der SFRJ, der BRD und der SCG – verwendet wurde.
Auf die Frage eines Journalisten zur Lage in der Hauptstadt antwortete Knežević, er erwarte den Rücktritt des Bürgermeisters von Podgorica, Saša Mujović, da es keine Mehrheit gebe und „die einzige Rettung bei der DPS liege“.
Auf die Frage, ob es Gespräche mit Koalitionspartner Andrija Mandić gegeben habe, stimmte Knežević zu, dass es welche gegeben habe, sagte aber, dass man nicht über die Fortsetzung der Koalition gesprochen habe, als ob dies etwas sei, das von den Parteigremien seiner Partei sowie von Mandićs Neuer Serbischer Demokratie diskutiert werden müsse.
Am Ende seines Vortrags fügte Knežević hinzu, dass er zu Beginn der Frühjahrssitzung einen Antrag bezüglich der doppelten Staatsbürgerschaft einreichen werde.
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