Der ungarische Botschafter in Montenegro, Jožef Njeđeši, und Peter Kaproncaj, Erster Berater, statteten heute der Gemeinde Budva einen offiziellen Besuch ab, wo sie sich mit dem Präsidenten der Gemeinde Budva, Nikola Jovanović, trafen.
An dem Treffen nahmen, wie von der Gemeinde Budva angekündigt, Petar Odžić, Präsident der Gemeindeversammlung von Budva, Nevenka Božović Jovović, Hauptverwalterin der Gemeinde Budva, Jelena Lazić, Chefarchitektin der Gemeinde Budva, und Mirjana Medenica, amtierende Sekretärin des Sekretariats für Städtebau und nachhaltige Entwicklung, teil.
„Im Gespräch wurde die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Budva und Ungarn erörtert, insbesondere die Möglichkeiten ihrer weiteren Verbesserung durch engere institutionelle Verbindungen und direkten Austausch zwischen den zuständigen Behörden. Dabei wurde das Potenzial für die Umsetzung gemeinsamer Initiativen in Bereichen von beiderseitigem Interesse hervorgehoben. Auch die Initiative zur Errichtung eines Denkmals in Petrovac für die Opfer und Überlebenden des Kriegsschiffs „Zenta“ wurde besprochen. Vertreter der ungarischen Botschaft betonten, dass im Zusammenhang mit dieser Initiative bereits Kontakt zu den zuständigen staatlichen Institutionen, darunter dem Verteidigungsministerium und dem Kulturministerium, aufgenommen wurde. Es wurde vereinbart, die weiteren Aktivitäten im institutionellen Dialog und gemäß den etablierten Verfahren durchzuführen“, heißt es in der Erklärung.
Darüber hinaus erörterten die Gesprächspartner Montenegros europäischen Weg und die aktuellen Integrationsprozesse. Sie betonten die Wichtigkeit der Fortsetzung der Reformaktivitäten und weiterer Fortschritte im Beitrittsprozess zur Europäischen Union und kamen zu dem Schluss, dass die europäische Integration einen wichtigen Rahmen für die Stärkung der Institutionen, die nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung der regionalen Zusammenarbeit darstellt.
„Es wurde die Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, die intensive Kommunikation fortzusetzen und die Partnerschaftsbeziehungen zu vertiefen, mit dem gemeinsamen Bekenntnis, durch konkrete Formen der Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der gesamten bilateralen Beziehungen beizutragen“, hieß es abschließend in der Erklärung.
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