Außenminister Ervin Ibrahimović sprach heute in getrennten Telefongesprächen mit Beamten aus Jordanien, Ägypten und Kuwait über die aktuelle Sicherheitslage im Nahen Osten.
Wie das Außenministerium mitteilte, sprach Ibrahimović mit den Außenministern von Jordanien, Ägypten und Kuwait, Ayman Safadi, Badr Abdelati und Jarrah Jaber al-Ahmad al-Sabah.
„Im Verlauf des Gesprächs wurde die aktuelle Sicherheitslage im Nahen Osten erörtert, wobei besonderes Augenmerk auf die jüngsten Entwicklungen und deren mögliche Folgen für die regionale Stabilität gelegt wurde“, heißt es in der Erklärung.
Es wird hinzugefügt, dass Ibrahimović seine Gesprächspartner über Montenegros Position zu den jüngsten Entwicklungen informierte und betonte, dass Podgorica die Ereignisse angesichts der zusätzlichen Spannungen und der Eskalation der Sicherheitslage in der Region mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
„Er wies darauf hin, dass weitere destabilisierende Maßnahmen die Krise verschärfen und die Möglichkeit einer Beruhigung der Lage auf diplomatischem Wege zunichtemachen könnten“, hieß es in der Erklärung.
Ibrahimović schätzte ein, dass in diesem Moment ein stärkeres Engagement der internationalen Gemeinschaft durch intensive Diplomatie von entscheidender Bedeutung sei, um die Voraussetzungen für Sicherheit und Stabilität in der Region wiederherzustellen, was wiederum von allgemeiner Bedeutung für die globale Sicherheit sei.
Er sagte, Montenegro werde auch weiterhin Initiativen unterstützen, die zur Reduzierung von Spannungen, zum Schutz der Zivilbevölkerung, zum Dialog zwischen den Beteiligten und zur langfristigen, nachhaltigen Stabilität beitragen.
„Die Gesprächspartner tauschten sich über aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten für weitere diplomatische Maßnahmen aus und kamen zu der gemeinsamen Einschätzung, dass die Fortsetzung des politischen Dialogs und der internationalen Koordinierung in der kommenden Zeit von zentraler Bedeutung ist“, hieß es abschließend in der Erklärung.
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