Es sei wichtig, weiterhin konkrete Schritte einzuleiten, die zur dauerhaften Bewahrung des Andenkens an die unschuldigen Opfer der tragischen Piva-Katastrophe beitragen, indem diesem Thema ein angemessener Platz in den Bildungsprogrammen eingeräumt, Gedenkinhalte entwickelt und der Gedenktag begangen werde, erklärte heute der stellvertretende Ministerpräsident der Regierung von Montenegro für das politische System, die Justiz und die Korruptionsbekämpfung, Momo Koprivica.
„Am 7. Juni gedenken wir mit tiefem Respekt der unschuldigen Opfer, die in Piva ums Leben kamen. Ihr Leid bleibt für immer im kollektiven Gedächtnis verankert und ist ein unauslöschlicher Bestandteil der Geschichte Montenegros. Indem wir das Andenken an die unschuldigen Opfer im gekreuzigten Piva bewahren, bekräftigen wir unser Bekenntnis zu den Werten Frieden, Antifaschismus, Menschenwürde und gegenseitigem Respekt“, betonte Koprivica in einer Erklärung.
Er fügte hinzu, dass das Parlament von Montenegro mit der Verabschiedung der Resolution zum Völkermord in Piva und Velika „einen wichtigen zivilisatorischen Schritt nach vorn gemacht hat, indem es die Kultur des Erinnerns pflegte, den unschuldigen Opfern Tribut zollte und die universellen Werte der Menschenwürde und der Gerechtigkeit bekräftigte.“
„Dies sendet ein klares Signal: Das Leid der Unschuldigen muss Teil der Erinnerungskultur sein – der Wahrheit und der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen zuliebe. Es ist wichtig, konkrete Schritte zu unternehmen, die zur dauerhaften Bewahrung des Andenkens an die unschuldigen Opfer der Tragödie von Piva beitragen. Dazu gehört, diesem Thema einen angemessenen Platz in Bildungsprogrammen einzuräumen, Gedenkinhalte zu entwickeln und einen Gedenktag zu begehen. Wir sind dazu durch die Resolution verpflichtet, vor allem aber durch unsere Schuld gegenüber den unschuldigen Opfern und den künftigen Generationen“, sagte Koprivica.
Mehr sehen:
Laden Sie die App herunter und verfolgen Sie die Nachrichten.
FOLGEN SIE UNS AUF