Tim Sweeney, CEO von Epic Games, hat Vorwürfe zurückgewiesen, Fortnite sei schädlich für die Videospielbranche und sagte, seine Popularität komme eigentlich allen zugute.
Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2017 ist Fortnite dank seiner Popularität und der Zusammenarbeit mit bekannten Marken und Persönlichkeiten zu einem globalen Phänomen geworden. Einige Spieler argumentieren jedoch, dass das Spiel einen negativen Einfluss auf das Genre hatte, insbesondere auf Call of Duty, das unter dem Einfluss von Fortnite begonnen hat, immer mehr „unrealistische“ Skins und Kooperationen einzuführen. Kritik wird auch darauf gerichtet, dass viele Spieler so viel Zeit mit Fortnite verbringen, dass sie andere Titel vernachlässigen.
Sweeney sagte in einem Interview, dass Fortnite keine Bedrohung für andere Spiele darstelle, sondern vielmehr neue Möglichkeiten schaffe.
„Die Entwicklung von Fortnite war schon immer vom Unterhaltungsgedanken getrieben. Wenn Spieler von anderen Spielen zu unseren wechseln, liegt das daran, dass wir ihnen interessante Inhalte bieten“, sagte er. Er fügte hinzu, dass Kooperationen mit anderen Franchises wie Halo oder God Of War nicht schädlich seien, sondern dazu trügen, diese Marken weiter zu fördern.
Sweeney räumt ein, dass das Interesse an Social Games wie Fortnite und Roblox wächst, während das Interesse an klassischen Einzelspieler-Spielen abnimmt.
„Das ist eine Herausforderung für die Branche. Die Lösung besteht darin, Solospiele mit umfassenderen sozialen und wirtschaftlichen Systemen wie dem Metaversum zu verbinden“, schloss er.
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