REZENSION: Nioh 3 belohnt jede Ausdauer

Fans werden das rasante und anspruchsvolle Kampfsystem sowie die vielfältigen Möglichkeiten zur Charakterentwicklung wiedererkennen.

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Foto: Printscreen
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Sechs Jahre nach Nioh 2 und einem kurzen Ausflug ins alte China mit Wo Long: Fallen Dynasty kehrt Team Ninja zu seiner Flaggschiff-Soulslike-Reihe zurück. Nioh 3 beweist, dass sich das Warten gelohnt hat.

Fans werden das rasante, anspruchsvolle Kampfsystem und die tiefgründige Charakterentwicklung wiedererkennen, doch das Spiel greift auch auf Experimente aus anderen Titeln des Studios zurück. Die halboffene Welt erinnert an Rise of the Ronin, während das neue Kampfsystem mit zwei Kampfstilen die Flexibilität von Ninja Gaiden und Stranger of Paradise heraufbeschwört. Das Ergebnis ist der Höhepunkt eines Jahrzehnts Entwicklungsarbeit – eine mutige Weiterentwicklung der Formel, die die unverwechselbare Identität der Serie bewahrt.

Kampfstile

Die wichtigste Neuerung ist das Samurai- und Ninja-Stilsystem. Samurai steht für harte Duelle und kraftvolle Kampfkunst, während Ninja auf Beweglichkeit, Schnelligkeit und Magie setzt. Beide Stile verfügen über eigene Waffen und Rüstungen, was zum Experimentieren anregt. Der Wechsel zwischen den Stilen sorgt für abwechslungsreiche Kämpfe, auch wenn Ninja in den ersten Spielphasen etwas übermächtig wirken können.

Forschung und Fortschritt

Statt Missionen auf einer Karte auszuwählen, erkunden Spieler nun zusammenhängende Regionen und erhöhen so ihre Erkundungsstufe, um Tempel, Schätze und Fertigkeitsgegenstände zu entdecken. Die Möglichkeit, Charakter-Builds kostenlos zurückzusetzen, erleichtert das Experimentieren, während ein neues Titelsystem und anspruchsvolle Schmelztiegel-Gebiete den Spielfortschritt komplexer und schwieriger gestalten.

Die wichtigste Neuerung ist das Samurai- und Ninja-Stilsystem.
Die wichtigste Neuerung ist das Samurai- und Ninja-Stilsystem.Foto: Printscreen

Geschichte

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Tokugawa Takechiyo, der sich über Generationen hinweg in der japanischen Sengoku-Zeit politischen Intrigen und Schlachten voller Yokai-Dämonen stellen muss. Historische Figuren wie Hattori Hanzo kehren zurück, doch die erweiterte Zeitleiste und die vielfältigen Schauplätze verleihen Nioh 3 einen deutlich größeren Umfang als seinen Vorgängern.

Leistung und Zugänglichkeit

Auf dem PC kann die Performance ruckeln, insbesondere bei erzwungenem DLSS und Framerate-Einbrüchen in komplexen Umgebungen. Die Barrierefreiheitsoptionen sind zwar einfach, aber nützlich: anpassbare Steuerelemente, Untertitel in verschiedenen Größen und Farbanpassungen für Sehbehinderte sind verfügbar.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Tokugawa Takechiyo.
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Tokugawa Takechiyo.Foto: Printscreen

Fazit

Nioh 3 ist sowohl eine Verbesserung als auch eine Neuerfindung. Das Spiel bietet einen gemächlicheren Schwierigkeitsgrad, wodurch die Serie zugänglicher wird, bietet aber dennoch brutale Bosskämpfe und anspruchsvolle Schmelztiegel-Herausforderungen für Veteranen. Obwohl technische Probleme das Spielerlebnis gelegentlich trüben, machen die Tiefe des Kampfsystems, die Erkundungsmöglichkeiten und die Atmosphäre Nioh 3 zu einem der stärksten Titel von Team Ninja.

Empfehlung: Wenn man über gelegentliche technische Mängel hinwegsehen kann, ist Nioh 3 ein absolutes Muss – ein aufregendes Soulslike-Spiel, das jede Beharrlichkeit belohnt.

Der Text wurde vom GL-Team in Zusammenarbeit mit "Vijesti" erstellt. Weitere Gaming-Inhalte finden Sie unter www.gamerslife.me

Bonusvideo: