Alyssa Milano sprach kürzlich offen über ihre Erfahrungen mit den Wechseljahren und betonte, dass diese Lebensphase ihr geholfen habe, ihre wahre Stärke zu spüren.
Die Schauspielerin verriet außerdem, dass sie seit Jahren keine Panikattacke mehr gehabt habe.
„Viele Beiträge zum Thema Wechseljahre suggerieren, dass Frauen wieder ‚normal‘ werden müssten. Aber ich denke, das ist genau falsch, denn es geht nicht darum, zu meinem alten Ich zurückzukehren. Vielmehr möchte ich die Person, die ich jetzt bin, entdecken und annehmen“, sagte Milano gegenüber AARP.
Milano verarbeitete diese persönliche Entdeckung zu einer Dokumentarserie mit dem Titel „BALANCE: Eine Reise durch die Perimenopause“. Die Serie, die sie zusammen mit Jeannie May produzierte und die von den Nonnen und Filmemacherinnen Sadhvi Sidali Sri und Sadhvi Anubhuti inszeniert wurde, beleuchtet in vier Episoden die Herausforderungen und Veränderungen von Frauen in der Perimenopause.
In der Serie sprach sie auch über ihre eigenen Schwierigkeiten, eine Hormontherapie zu erhalten, nachdem Ärzte diese zunächst heruntergespielt und ihr geraten hatten:
„Du hast gerade entbunden; geh spazieren oder mach Yoga.“
Doch als sie mit der Hormontherapie begann, fühlte sich Milano nach eigenen Angaben zum ersten Mal wirklich „ausgeglichen“.
„Es geht darum, die Erzählung zu verändern und Frauen wirklich zuzuhören“, betonte sie.
Milano ist der Ansicht, dass die Generation von Frauen, die jetzt in die Perimenopause eintreten, anders ist – lauter, wirtschaftlich unabhängig und kreativ stark.
„Es gibt weitaus weniger, die still und leise verschwinden werden“, sagte sie.
Die Schauspielerin, die kürzlich an den Broadway zurückkehrte und im Musical „Chicago“ die Hauptrolle spielt, verriet, dass das Tanzen mit ihren Freunden ihr hilft, aktiv zu bleiben und mit ihrer Gemeinde verbunden zu sein:
„Jeden Dienstagabend treffe ich mich mit meinen Freunden zum Tanzen. Tanzen ist ein intensives Krafttraining, und es hat etwas Magisches, den Körper gemeinsam zu bewegen“, sagte sie.
Sie schrieb auch das Drehbuch, was sie auf die Wechseljahre zurückführt.
„Ich hätte den Mut dazu nicht gehabt, wenn ich diese Zeit nicht durchgemacht und meine Stärke gefunden hätte. Ich habe mich noch nie so stark gefühlt wie jetzt“, schloss sie.
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