Die Schauspielerin Léa Seydoux hat ihr Bedauern darüber geäußert, dass die James-Bond-Reihe von Amazon übernommen wurde, gleichzeitig aber ihre Unterstützung für den Regisseur des nächsten Films, Denis Villeneuve, zum Ausdruck gebracht.
Amazon übernahm 2022 das Filmstudio MGM und sicherte sich damit auch die Vertriebsrechte an der Bond-Reihe. Bereits im letzten Jahr schloss das Unternehmen eine Vereinbarung mit den langjährigen Bond-Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, die Amazon die kreative Kontrolle über das Franchise einräumte.
Die Familie Broccoli/Wilson bleibt weiterhin Miteigentümerin der Rechte an der Bond-Reihe, aber durch den neuen Vertrag kontrolliert Amazon nun die kreative Ausrichtung.
Die neuen Hüter der Filmreihe arbeiten bereits am 26. Bond-Film, bei dem Villeneuve Regie führen wird. Das Drehbuch stammt von Stephen Knight, dem Autor der „Peaky Blinders“-Reihe.
Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben, aber Amazon MGM Studios hat kürzlich angekündigt, dass das Auswahlverfahren für einen neuen Schauspieler für die Rolle des Agenten 007 begonnen hat.
Sedu spielte eine bedeutende Rolle in den letzten Bond-Filmen mit Daniel Craig, indem sie Madeline Swan in dem Film „Spectre“ aus dem Jahr 2015 und in Craigs Abschiedsfilm „Keine Zeit zu sterben“ aus dem Jahr 2021 verkörperte.
Sie arbeitete auch mit Villeneuve an „Dune: Part Two“ zusammen und sagte gegenüber Variety, dass die Enttäuschung über die Übernahme durch Amazon durch die Nachricht gemildert wurde, dass er bei dem neuen Film Regie führen würde.
„Ich war etwas traurig, als ich hörte, dass die Franchise verkauft wurde“, sagte sie.
„Aber als ich erfuhr, dass Danny mitwirkt, dachte ich: ‚Nun ja, wenigstens ist er dabei, also wird es doch noch ein richtiger Film.‘ Er ist extrem sachkundig – er weiß unglaublich viel über Film, aber nicht nur über Film“, sagte die Schauspielerin.
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