Der diesjährige Eurovision Song Contest, der im Mai in Wien stattfindet, endet nicht mit dem Finale und der Bekanntgabe des Gewinners, denn anlässlich des 70. Jubiläums wird eine Tournee der Finalisten organisiert, wie auf der Website eurovision.com bekannt gegeben wurde.
Die qualifizierten Künstler werden im Juni und Juli Konzerte in Deutschland, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Dänemark, Italien, Schweden und Frankreich unter dem Namen „Eurovision Song Contest Live Tour“ geben. Die Ankündigung erfolgte direkt durch die Europäische Rundfunkunion (EBU).
Es werden aber nicht nur die diesjährigen Finalisten auftreten, denn die Tour ist als Konzerttournee durch die Geschichte des Eurovision Song Contest konzipiert. Auf der Bühne werden voraussichtlich bekannte Namen aus verschiedenen Epochen des Wettbewerbs sowie zehn Teilnehmer des Eurovision-Finales 2026 zu sehen sein. Laut EBU werden deren Namen nach dem Wettbewerb bestätigt, während die Line-ups für jede Stadt in Kürze bekannt gegeben werden. Dabei sind auch wechselnde Special Guests möglich.
Die Organisation kündigt an, dass das Repertoire nicht nur Wettbewerbslieder umfassen wird, sodass das Publikum bekannte Eurovision-Songs erwarten kann, sondern auch Interpretationen von Kult-Hits aus früheren Jahrzehnten, was die Tournee zu einer Feier des gemeinsamen musikalischen Gedächtnisses Europas macht.
Das erste Konzert findet am 15. Juni in London statt, gefolgt von Hamburg (17. Juni), Mailand (19. Juni) und Zürich (20. Juni). Bis Ende des Monats folgen Auftritte in Antwerpen (22. Juni), Köln (23. Juni), Kopenhagen (25. Juni) und Amsterdam (27. Juni). Paris ist am 29. Juni Gastgeber der Eurovision-Teilnehmer, während das Finale am 2. Juli in Stockholm geplant ist.
Die EBU kündigte an, dass der Vorverkauf für Fans einen früheren Zugang zu Tickets ermöglicht, wobei die Registrierung auf der offiziellen Eurovision-Website erfolgt.
Die Halbfinals des Eurovision Song Contest finden am 12. und 14. Mai statt, das Finale am 16. Mai in der Wiener Stadthalle. Vor wenigen Tagen wurde ausgelost, dass die montenegrinische Vertreterin Tamara Živković mit dem Lied „Nova zora“ im zweiten Teil des ersten Halbfinalabends am 12. Juni auftreten wird. Živković kann auf die Stimmen des Publikums aus den ehemaligen jugoslawischen Staaten zählen, da neben Serbien und Kroatien auch Georgien, Portugal, Schweden, Finnland, Moldawien, Griechenland, Estland, San Marino, Polen, Belgien, Litauen und Israel am selben Abend antreten.
Nach der Bekanntgabe aller Lieder, die beim Eurovision Song Contest in Wien antreten, wird die Produktion aufgrund der Dynamik der Veranstaltung die genaue Reihenfolge der Auftritte festlegen.
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