Die zarte Seite verschwindet nie, sie verändert nur ihre Form.

Die Musikerin Iva Pažin Zhiva spricht mit "Vijesti" über ihre neueste Single "Atom", mit der sie ihre Komfortzone verlässt.

1506 Aufrufe 1 Kommentare(a)
Foto: Mihailo Rakonjac
Foto: Mihailo Rakonjac
Haftungsausschluss: Die Übersetzungen werden größtenteils durch einen KI-Übersetzer durchgeführt und sind möglicherweise nicht 100 % genau.

Ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums brachte die Musikerin Iva Pažin Zhiva letzte Woche eine neue Video-Single mit dem Titel „Atom“ bei Glitch Records heraus.

„Es handelt sich um einen Trip-Hop/Metal-Song, der die Liebe am Rande der Selbstzerstörung thematisiert – ein intensives, düsteres und obsessives Gefühl. Song und Video entstanden aus dem Bedürfnis heraus, ein authentisches, unkonventionelles Gefühl darzustellen. Sie läuten außerdem ein neues, düstereres und gewagteres kreatives Kapitel ein und kündigen eine längere Veröffentlichung zum Jahresende an“, heißt es in der Erklärung.

Musik und Text stammen von Zhiva, Produktion, Arrangement und Musik von Produzent Toshi Domaćin. Die Gitarrenparts wurden von Danijel Grahovac eingespielt, das Schlagzeug von Rijad Šuta, dessen Beiträge dem Song Rauheit und Wucht verliehen.

Iva Pažin Zhiva
Foto: Ilija Marjanović

Das Video wurde von Toshi Domaćin nach einem Drehbuch von Zhiva produziert und inszeniert. Die Kameraführung übernahmen Ismar Begtašević und Dženan Đopa. Visuelle Gestaltung, Design und Schnitt stammen von Ismar Begtašević, die Choreografie von Thomas Steyaert. Im Video tanzen Ajra Branković, Amila Šnagić und Franko Bralo. Die Dreharbeiten fanden im Klicker Studio statt.

„Der Song „Atom“ entstand letztes Jahr und stellt sowohl klanglich als auch inhaltlich einen Schritt nach vorn dar. Intim, kraftvoll und energiegeladen anders, markiert er das Verlassen der Komfortzone und kündigt die zukünftige musikalische Entwicklung von Zhiva an“, heißt es in der Ankündigung zu Song und Video.

Iva Pažin Zhiva
Foto: Oldwolf Hodžić

„‚Atom‘ ist ein Song, bei dem ich mir erlaubt habe, einen Schritt weiter zu gehen. Ich brauchte eine Auszeit, um einen Sound und ein Gefühl zu finden, die ganz und gar meine sind“, sagte Zhiva, und in einem Interview mit „Vijesti“ verrät sie mehr über die Single selbst und kündigt außerdem weitere neue Songs an.

Warum haben wir ein Jahr auf neues Material gewartet? Was wurde in dieser Zeit „hervorgebracht“?

Die Pause war ungeplant, aber eindeutig notwendig. Nach zwei Alben in zwei Jahren und vielen Konzerten spürte ich, dass ich innehalten und alles verarbeiten musste. Aus dieser Stille erwuchs der Wunsch, etwas Neues auszuprobieren und meine Komfortzone zu verlassen. Ich war auch sehr sensibel für die Geschehnisse in unserem Land und in der Welt und hielt es für wichtig, den richtigen Moment abzuwarten.

Iva Pažin Zhiva
Foto: Oldwolf Hodžić

Was bringt uns die neue Single „Atom“?

„Atom“ präsentiert einen neuen, härteren Sound. Ich habe mich schon immer für Metal und all seine Variationen begeistert, aber jetzt habe ich den Mut gefunden, meine Leidenschaft öffentlich zu zeigen.

Sie waren an der Entstehung des Videos beteiligt – wie haben Sie sich in dieser Rolle zurechtgefunden? Ist es besser, wenn ein Musiker seine eigene visuelle Identität kreiert?

Von Anfang an hatte ich eine klare Vision für das Video. Früher hätte ich diesen Teil meinen Mitarbeitern überlassen, aber diesmal wollte ich mich selbst herausfordern und aktiv an allem mitwirken – vom Drehbuch bis zur Ästhetik. Ich glaube nicht, dass es für einen Musiker immer besser ist, das Video selbst zu erstellen, aber es ist entscheidend, dass das Team dieselbe Vision teilt und gleichermaßen an die Idee glaubt.

Iva Pažin Zhiva
Foto: Oldwolf Hodžić

„Atom“ läutet ein neues, düstereres und gewagteres Kapitel ein – woher kam diese Inspiration?

„Düsterer“ klingt vielleicht übertrieben, aber mutiger ist es definitiv. Ich verlasse bewusst meine Komfortzone durch neue Gesangstechniken und direktere, mutigere Texte. Die Inspiration ziehe ich aus meiner persönlichen Weiterentwicklung und dem Gefühl der Freiheit, das ich nach jedem fertigen Song verspüre.

Werden alle Lieder einem ähnlichen Genre angehören? Werden wir eine sanftere Seite von Zhiva hören?

Ich experimentiere momentan mit einem härteren Sound, aber mir ist wichtig, dass alles authentisch bleibt. Metal ist für mich eine der ursprünglichsten Arten, Leidenschaft und Zärtlichkeit auszudrücken – die Zärtlichkeit verschwindet also nie, sie verändert nur ihre Form.

Wann können wir mit weiteren Songs rechnen?

Wir arbeiten bereits an neuen Songs und die Reaktionen auf „Atom“ haben uns zusätzlichen Schwung verliehen. Ich kann euch nur versprechen, dass ihr nicht lange warten müsst.

Bonusvideo: