Die Basketballspieler von Budućnost Voli treten bei Cedevita Olimpija zu einem der Derbys nicht nur dieser Runde, sondern auch der ersten Saisonhälfte an.
Das Spiel ist für Samstag, den 17. Januar, um 20 Uhr angesetzt.
Die Platzierung in der ABA-Ligatabelle, die Stärke des Kaders sowie die Situation in den europäischen Wettbewerben lassen vermuten, dass wir in Ljubljana ein ausgeglichenes Duell zwischen zwei Mannschaften erleben werden, deren gegenseitige Aufeinandertreffen die moderne Geschichte des regionalen Basketballs geprägt haben.
„Unsere Jungs reisen nach zwei Siegen in Folge nach Slowenien, in Spielen, deren Ergebnisse ihre Unsicherheit möglicherweise nur verschleiert haben. Gegen Zadar betrug der Unterschied lange Zeit nur wenige Punkte, gegen Lietkabelis lagen wir sogar zwischenzeitlich zurück. Die Tatsache, dass wir in beiden Spielen das Tempo erhöhen und den Sack zumachen konnten, zeugt von der Reife der Mannschaft“, heißt es in der Spielankündigung auf der offiziellen Website von KK Budućnost Voli.
„Denn Siege, trotz gleichzeitiger Schwankungen im Spielverlauf, in einer so harten und intensiven Saison, sind sicherlich ein Grund für Optimismus.“
Allerdings ist eine bessere Defensivleistung nötig, wie Trainer Andrej Žakelj nach dem Duell mit Lietkabelis betonte – aus einer guten Verteidigung entsteht ein besserer Angriff.
„Gegen die litauische Mannschaft haben wir in der zweiten Halbzeit nur 30 Punkte kassiert, und so konnten wir am Ende gewinnen.“
Es wird kein leichtes Spiel gegen Cedevita Olimpija, vor allem weil die „Drachen“ mehr Möglichkeiten haben, jede Unachtsamkeit oder Serie schwacher Defensivaktionen auszunutzen. Hinzu kommt der Trainer, Montenegros Nationaltrainer Zvezdan Mitrović, der Buducnost bestens kennt.
Das slowenische Team hat kürzlich seine Aufstellung verändert und Matthew Hrt, einen ehemaligen Spieler der Duke University, der aus Trapani (Italien) nach Ljubljana kam, verpflichtet. Die defensive Viererkette, die eher auf Ballbesitz setzt, muss sich noch an das System von Zvezdan Mitrović und Cedevita Olimpija gewöhnen.
„Wir spielen traditionell gut gegen die Mannschaft aus Ljubljana, aber das sollte kein Grund zur Selbstzufriedenheit sein. Cedevita Olimpija wurde kürzlich überraschend von Wien besiegt, hat danach aber Neptunas auswärts überzeugend geschlagen.“
Beide Mannschaften gehen daher nach Siegen gegen ihre litauischen Rivalen in dieses Duell.
„Ein Triumph in Ljubljana würde uns einen bedeutenden Vorteil im Kampf um eine bessere Ausgangsposition vor dem Ligafinale verschaffen, weshalb diesem Spiel eine besondere Bedeutung zukommt.“
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