FIBA Europe Präsident Jorge Garbahosa verfolgt das Duell zwischen den Basketballspielern Montenegros und Griechenlands live und hielt unmittelbar vor dem Spiel in der "M:tel Morača Halle" gemeinsam mit dem Präsidenten des KSCG, Dragan Bokan, eine Pressekonferenz ab.
Der Spanier lobte die Führung der KSCG und betonte, dass diese nicht aus Gier handle.
„Nach allem, was ich sehen und hören konnte, bin ich absolut überzeugt, dass Herr Bokan genau der Richtige für diese Position ist und dass das Projekt von ihm und seinem Team sehr gut ist. Das sage ich nicht nur, weil ich jetzt mit Ihnen im selben Raum bin, sondern ich meine es wirklich so“, sagte Garbahosa.
„Vielen Dank, Präsident Bokan, für den herzlichen Empfang und die Bemühungen, unsere Ankunft in Montenegro zu organisieren. Und herzlichen Glückwunsch zum großartigen Sieg der montenegrinischen Nationalmannschaft in Athen, mit allem Respekt vor meinen Freunden aus Griechenland“, betonte Garbahosa.
Wie er sagte, ist eines der Ziele seines Besuchs die Stärkung der Beziehungen zwischen KSCG und FIBA Europe.
„Ziel des Besuchs ist die Stärkung der Beziehungen zwischen KSCG und FIBA Europe. In diesem Zusammenhang habe ich den Präsidenten des Verbandes und seine Mitarbeiter in den kommenden Monaten zu einem Besuch in München, unserem Hauptsitz – und ich möchte hinzufügen: auch Ihrem – eingeladen. Ich bin nur kurz hier, lediglich 24 Stunden, und wir werden morgen einige Vereine in Podgorica besuchen, für Vereine außerhalb von Podgorica reicht die Zeit aber leider nicht.“
Montenegro habe phänomenale Ergebnisse erzielt, sagt Garbahosa.
„Wir sprechen in der FIBA oft von Montenegro als einem Wunder im positiven Sinne, weil es Ihnen jedes Jahr gelingt, in allen Wettbewerben Ergebnisse zu erzielen. Der Fokus liegt darauf, wie die Weiterentwicklung sowohl des Verbandes als auch der Vereine ermöglicht werden kann.“
Unter anderem geht es auch um einen neuen Wettbewerb, der schon bald startet – NBA Europe.
„Viele fragen sich, warum gerade jetzt diese Geschichte um NBA Europe. Wir als FIBA Europe versuchen, alle Beteiligten – die NBA und die Euroleague, die wir sehr schätzen – an einen Tisch zu bringen. Was das neue Wettbewerbsformat angeht, haben wir der NBA genau dieselben Forderungen gestellt wie zuvor der Euroleague. Wir haben nichts angeboten, sondern mehr gefordert, konnten aber mit der Euroleague keine Einigung erzielen. Unser Ziel ist eine klare Ranglistenpyramide. Und der Grundsatz soll lauten: Bei schlechten Ergebnissen steigt man in eine niedrigere, bei guten in eine höhere Liga“, so Garbahosa abschließend.
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