Der scheidende montenegrinische Basketballtrainer Andrej Žakelj ist sich bewusst, dass es für sein Team sehr schwierig war, den Favoriten innerhalb von vier Tagen zweimal zu besiegen.
Die „Roten“ unterlagen Griechenland zu Hause mit 79:65 und kassierten damit ihre zweite Niederlage in der Qualifikation zur Basketball-Weltmeisterschaft.
„Die Griechen waren besser als im ersten Spiel, vor allem im Angriff. Wir haben ihnen in einigen Situationen auch Raum gelassen, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht – ein kämpferisches Spiel mit einer guten Herangehensweise, aber nicht mit der Energie wie im ersten Spiel“, sagte Žakelj.
Dies sei, wie er sagt, das Maximum.
„Die Spielerinnen haben alles gegeben. Leider mussten wir im Laufe des Spiels auf zwei wichtige Spielerinnen (Nidam und Popović) verzichten und uns anpassen. Das zeigte sich besonders im letzten Viertel, als uns die Kräfte ausgingen und Griechenland dies ausnutzte. Die Spielerinnen haben Qualität und Charakter bewiesen, und ich bin sicher, dass sie in den restlichen Qualifikationsspielen noch besser spielen werden“, betonte Žakelj.
Gegen Griechenland saß er zum letzten Mal auf der Bank der Nationalmannschaft.
„Ich muss dem Verband für die mir gegebene Chance danken. Es ist eine große Verantwortung. Ich fühle mich hier fast wie zu Hause und bin froh, dass ich Montenegro in diesen beiden Transferperioden betreuen durfte. Ohne meine Mitspieler und die anderen Spieler hätten wir dieses gute Ergebnis sicherlich nicht erzielt.“
Der legendäre Vasilis Spanoulis wies darauf hin, dass sein Team jetzt besser auf den Kampf vorbereitet sei als in Athen.
„Montenegro hat uns im ersten Spiel überrascht. Wir waren auf das körperbetonte Spiel nicht vorbereitet und ich denke, wir haben die Partie etwas unterschätzt. In Europa wird heutzutage überall guter Basketball gespielt, und als wir uns die Videoanalyse ansahen, haben die Jungs gezeigt, was in ihnen steckt und was für ein Team wir sind“, sagte Spanoulis.
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