Kapitän Savić gab dem Schiedsrichter ein Zeichen, das Fenerbahce-Trikot anzuziehen. Die Fans waren begeistert, denn sie hatten einen wahren Anführer

„Wir wurden auf dem Platz nicht besiegt, wir haben nicht verloren – der türkische Fußball wurde besiegt“, sagte der montenegrinische Fußballer nach einem heißen Auswärtsspiel in Istanbul.

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Savić und Schiedsrichter Ergun während des Spiels gegen Fenerbahçe, Foto: Printscreen YouTube
Savić und Schiedsrichter Ergun während des Spiels gegen Fenerbahçe, Foto: Printscreen YouTube
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Eine schwierigere Herausforderung hätte Stefan Savić im ersten Spiel, in dem er Trabzonspor mit der Kapitänsbinde um den Arm führte, kaum haben können.

Der Klub aus der Nordtürkei war ungeschlagen zu einem höllischen Auswärtsspiel gegen Fenerbahçe nach Istanbul gekommen und hatte schon nach 20 Minuten des Kampfes im „Şukru Saraçoğlu“ das Gefühl, dass ihm etwas genommen worden war.

Zunächst erkannte Schiedsrichter Ozan Ergun mit Hilfe des Videobeweises den brillanten Kopfball von Paul Onuachu wegen eines Fouls zu Beginn der Aktion nicht an, und dann zeigte er Okaay Jokuslu die Rote Karte, weil er im Mittelfeld stand.

Am Ende gelang es Fenerbahçe, das starke Team vom Schwarzen Meer zu „brechen“ (1:0), doch die Fans von Trabzonspor werden sich noch lange an Savićs hervorragende Leistung erinnern, ebenso wie an die Geste, als er Ergun nach der roten Karte bedeutete, das Fenerbahçe-Trikot anzuziehen.

Dieses Detail begeisterte nicht nur die Fans, sondern auch die lokalen Medien.

„In diesem Spiel erwies sich Savić als außergewöhnlicher Anführer, im Gegensatz zum ehemaligen Kapitän Ugurdžan Çakir, der von den Fans dafür kritisiert wurde, in solch schwierigen Spielen nicht in der Lage zu sein, Verantwortung zu übernehmen. Im Gegensatz zu ihm war Savić ein Beispiel für einen großartigen Anführer“, schreibt „Taka Gazete“ und titelt:

"Savić hat seine Kapitänsrolle übertroffen, die Fans haben Ugurdžan vergessen".

Nach Çakirs „verbotenem“ Abgang zu Galatasaray ernannte Trabzonspor Edin Višća, Savić und Jokušlu zu seinen Kapitänen, und da der bosnisch-herzegowinische Nationalspieler auf der Bank blieb, legte Savić ihm die Kapitänsbinde um.

Das Personal
Foto: Taka Gazete

So wie er vor einigen Tagen Felix Zvajer für den Platzverweis von Andija Bulatović im Spiel zwischen Montenegro und Kroatien in Zagreb kritisierte, verschonte er auch diesmal nicht Ergun.

„Ich bin stolz, ein Spieler eines so großen Vereins wie Trabzonspor zu sein. Wir wurden auf dem Platz nicht besiegt, wir haben nicht verloren – der türkische Fußball wurde besiegt“, berichteten türkische Medien über seine Aussage.

Bonusvideo: