Boris Spalević, Präsident des Budućnost Football Club, reagierte mit Stellungnahmen auf die Plakate, die in den Straßen von Podgorica auftauchten, sowie auf das abgebrochene Freundschaftsspiel und die Kanonenschüsse vor dem Hauptstadtgebäude.
Nun haben sich auch die glühendsten Anhänger des Podgorica-Clubs „Varvari“ auf die gleiche Weise mit dem Thema auseinandergesetzt.
Spalević hob unter anderem hervor, dass Budućnost über einen Zeitraum von fünf Jahren 232.642,95 Euro an Hilfsgeldern und Spenden an die Nichtregierungsorganisation Varvara an Einzelpersonen ausgezahlt habe, die Gelder in dieser NGO angelegt hatten.
„Der Versuch, die Fans als Profiteure zu bezeichnen, ist eine bewusste Propaganda und ein Versuch, von den wirklichen Problemen im Management des Vereins abzulenken“, sagten die Buducnost-Fans.
Wir veröffentlichen ihre Erklärung in voller Länge …
„In der vorangegangenen Zeit haben wir keine Ankündigungen gemacht, als der Sportdirektor, der Jugendschulleiter, der Fitnesstrainer, der Kapitän und zahlreiche Spieler ausgetauscht wurden. Obwohl wir mit diesen Maßnahmen nicht einverstanden waren, glaubten wir, dass die Interessen des FK Budućnost Vorrang hatten.“
Als jedoch die Regierungsvertreter in der Hauptstadt, angeführt von demokratischen Kadern, beschlossen, in einen direkten Konflikt mit der Varvari-Fangruppe zu treten und unser Mitglied Emin öffentlich anzugreifen, wurde jede Grenze überschritten.
Die Barbarians sind weder eine politische Organisation noch eine Interessengruppe. Sie sind eine gemeinnützige Gemeinschaft von Menschen, die seit fast 40 Jahren dem FK Budućnost treu ergeben sind – ohne persönlichen Gewinn, ohne Funktionen und ohne Privilegien. Der Versuch, die Fans als Profiteure darzustellen, ist eine bewusste Manipulation und ein Ablenkungsmanöver von den wahren Problemen in der Vereinsführung.
Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass politische Strukturen in diese Angriffe verwickelt sind und, anstatt das öffentliche Interesse zu schützen, den Verein als Übungsfeld nutzen, um alte Rechnungen zu begleichen und Andersdenkende zu disziplinieren.
FK Budućnost ist und darf kein Parteieigentum sein, noch ein verlängerter Arm irgendeiner Politik. Die Barbarians bleiben, wie bisher, dem Verein und der Stadt treu. Budućnost ist niemandes Privateigentum. Fortsetzung folgt…“, heißt es in der Erklärung.
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