Verstoß gegen das Financial Fair Play: Everton muss Burnley 35 Millionen Pfund zahlen

Burnley behauptete, Evertons Foul habe sich negativ auf ihre Chancen auf den Klassenerhalt in der Premier League ausgewirkt.

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Foto: Reuters
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Der FC Everton wurde von einem unabhängigen Gremium zur Zahlung von 35 Millionen Pfund an Burnley verurteilt, weil er gegen die Finanzregeln der Premier League verstoßen hat, wie britische Medien heute berichteten.

Der Fall bezieht sich auf die Saison 2021/22, in der Everton wegen Verstoßes gegen die Gewinn- und Nachhaltigkeitsregeln (PSR-Regeln) während eines dreijährigen Abrechnungszeitraums für schuldig befunden wurde.

Burnley behauptete, Evertons Vergehen habe ihre Überlebenschancen in der Premier League negativ beeinflusst und dem Verein nach dem Abstieg erhebliche finanzielle Verluste beschert.

Die Kommission sprach Burnley 26 Millionen Pfund Schadenersatz zu, zuzüglich 9 Millionen Pfund Zinsen, was eine Gesamtentschädigung von 35 Millionen Pfund ergibt.

Everton kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen und sie mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln anzufechten.

„Wir sind überzeugt, dass die Entscheidung sowohl rechtlich als auch faktisch grundlegend falsch ist. Dieses Urteil schafft einen gefährlichen und nicht durchsetzbaren Präzedenzfall für den englischen Fußball, da es auf dem Prinzip beruht, dass ein Verein jederzeit während des Geschäftsjahres wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten verurteilt werden kann“, erklärte Everton laut BBC in einer Stellungnahme.

Der FC Liverpool ist der Ansicht, dass die Kommission die von seinen Rechtsvertretern vorgelegten Beweise falsch interpretiert hat und glaubt, dass das Berufungsverfahren erfolgreich sein wird.

Nach den vorliegenden Informationen wird die mögliche Zahlung einer Entschädigung die Berechnungen von Everton im Rahmen der Gewinn- und Nachhaltigkeitsregeln für die laufende Rechnungsperiode nicht beeinflussen.

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