„Es war schwierig, sich von der Niederlage in Island zu erholen, das Wichtigste ist, dass wir überzeugend gewonnen haben.“

Die Frauenhandballnationalmannschaft besiegt Island (33:24) in der Qualifikation zur Europameisterschaft.

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Jauković (Archiv), Foto: Boris Pejović
Jauković (Archiv), Foto: Boris Pejović
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Die montenegrinische Handballmannschaft hatte gestern Abend kein ideales Spiel gegen Island, gewann aber (33:24) und sicherte sich damit beinahe eine weitere Teilnahme an der Europameisterschaft.

Etwa 20 Minuten vor Schluss lag Montenegro mit zwei Toren zurück, dann starteten sie einen 9:0-Lauf und entschieden die Partie.

„Wir haben sie nicht unterschätzt. Es war eine harte Woche, da wir uns erst am Montag in Kopenhagen trafen und vor dem Spiel nur eine Trainingseinheit absolvieren konnten. Wir hatten etwas Pech, Tanja Brnović konnte nicht von Anfang an spielen, was uns aus dem Konzept brachte, und dann hatten wir noch eine lange Reise nach Montenegro. Ich bin sehr glücklich und stolz auf die Mädels, denn es war schwer, nach dieser Niederlage wieder aufzustehen, auch wenn wir wissen, dass das nicht unser wahres Können war“, sagte Kapitänin Đurđina Jauković.

Die „Löwinnen“ haben viele Fehler gemacht, der Kapitän betont, dass sie diese auf ein Minimum beschränken müssen.

„Wir hatten mehrere Chancen, das Spiel zu entscheiden, aber sie kamen zu uns. In der 40. Minute hat dann unsere Abwehr zusammengehalten und den Unterschied ausgemacht. Wir haben viele Fehler gemacht, daran müssen wir arbeiten und sie minimieren. Es waren viele neue und jüngere Spieler dabei, die Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Aufeinandertreffen mehr Zeit haben und ein besseres Spiel zeigen können“, resümierte Jauković.

Montenegro konnte die Niederlage in Island wettmachen (28:27).

„Es war alles andere als einfach für uns, wir haben lange nach einander gesucht. Ich denke, wir haben gut verteidigt, aber der Angriff hat nicht funktioniert. Am Ende ist das Wichtigste, dass wir überzeugend gewonnen und uns nach diesem schwierigen Start wieder gefangen haben.“

Die Qualifikationsspiele werden im April mit Partien gegen Portugal und die Färöer-Inseln fortgesetzt, und Montenegro will seinen Platz bestätigen.

„Es muss deutlich besser laufen. Die Woche war anstrengend wegen der Reise nach Island und der anschließenden Rückreise. Wir hatten zwei Trainingseinheiten. Die kommende EHF-Woche wird sehr wichtig sein, um zu bestätigen, dass es sich um einen Zufall handelte“, sagte Tatjana Brnović.

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