Abkommen zur Gründung regionaler Handballligen unterzeichnet

Das Abkommen wurde von den Handballverbänden Montenegros, Serbiens und Nordmazedoniens unterzeichnet.

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Foto: RSCG/Stefan Ivanović
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Ein bedeutender Schritt für die Zukunft des regionalen Handballs wurde heute in Podgorica mit der Unterzeichnung des Abkommens zur Gründung regionaler Ligen im Männer- und Frauenhandball getan. Dies gab der Handballverband Montenegros (RSCG) bekannt.

Die Vereinbarung wurde von den Handballverbänden Montenegros, Serbiens und Nordmazedoniens unterzeichnet und bekräftigt deren gemeinsames Engagement für die Steigerung der Qualität des Wettbewerbs, die Weiterentwicklung der Spieler und die Verbesserung des gesamten Handballumfelds in der Region.

Die regionale Herrenliga wird zehn Vereine umfassen – jeweils vier aus Serbien und Nordmazedonien sowie zwei aus Montenegro. Die regionale Damenliga wird zehn Vereine aus fünf Ländern der Region umfassen: Montenegro, Serbien, Nordmazedonien, Kroatien und Slowenien, mit jeweils zwei Vertreterinnen aus jedem Land.

„Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einem qualitativ hochwertigeren und wettbewerbsfähigeren Wettkampfsystem. Es ermöglicht den Vereinen mehr hochkarätige Spiele, fördert die Entwicklung junger Spieler und Trainer, steigert die Medienpräsenz und eröffnet dem Handballsport in der gesamten Region ein größeres kommerzielles Potenzial. Besonders wertvoll ist dieses Projekt, da es eine gemeinsame Initiative des Verbandes und der Vereine ist, die auf Partnerschaft, gegenseitigem Vertrauen und einer gemeinsamen Vision für die Entwicklung des Handballsports in Südosteuropa basiert“, erklärte die RSCG.

Die Unterzeichner des Abkommens brachten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die regionalen Ligen von Beginn an für neue Qualität und zusätzliche Attraktivität für Fans und Sponsoren sorgen und gleichzeitig einen starken Anreiz für die Weiterentwicklung des Handballsports in allen teilnehmenden Ländern darstellen werden.

„In der kommenden Zeit wird eine gemeinsame Ligaleitung gebildet, alle Wettbewerbs- und Organisationsmodelle sowie der Startkalender werden festgelegt. Heute beginnt ein neues und ambitioniertes Kapitel im regionalen Handball mit einem klaren Ziel: die Schaffung eines modernen, stabilen und qualitativ hochwertigen regionalen Wettbewerbs, der allen Teilnehmern und dem gesamten europäischen Handball zum Stolz gereichen wird“, so die RSCG.

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