Džeks Botschaft vor Beginn der Weltmeisterschaft: Ich glaube, dass wir Bosnien und Herzegowina durch die Qualifikation zumindest ein Stück weit vereint haben.

Der Kapitän der „Drachen“ sprach mit dem offiziellen FIFA-YouTube-Kanal.

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Foto: Reuters
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Zum zweiten Mal in der Geschichte wird die bosnisch-herzegowinische Fußballnationalmannschaft an der Weltmeisterschaft teilnehmen.

Beide Male wurden die „Dragons“ von Edin Džeko vertreten. Anders als 2014 wird er diesmal als Kapitän und erfahrenster Spieler Trainer Sergej Barbarez auf dem Feld tatkräftig unterstützen.

In einem Interview mit dem offiziellen YouTube-Kanal der FIFA erinnerte sich der 40-jährige Schalke-Stürmer an das WM-Play-off-Finale gegen Italien. Die „Drachen“ warfen Italien im Elfmeterschießen tief im „Bilino Polje“ von Zenica aus dem Rennen.

Džeko ist der Ansicht, dass es ihnen mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaft zumindest teilweise gelungen ist, Bosnien und Herzegowina zu vereinen.

„Ich habe in den letzten 20 Jahren viele große Spiele bestritten, aber dieses war einzigartig und besonders, weil wir wussten, dass wir vor unseren Fans eine großartige Chance hatten, uns für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Ich glaube, dass wir mit diesem Erfolg Bosnien und Herzegowina zumindest ein Stück weit vereinen konnten“, betonte Edin.

Das Aufwachsen während des Krieges war nicht einfach. Doch diese Zeit hat alle, die sie durchlebt haben, stärker und widerstandsfähiger gemacht.

„Meine Kindheit war, wie die Kindheit aller Kinder, die während des Krieges in Bosnien und Herzegowina lebten, weder einfach noch unbeschwert. Viele unschuldige Menschen verloren ihr Leben. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass uns diese Zeit stärker und widerstandsfähiger gemacht hat.“

Sein Wunsch, und der anderer Spieler aus Bosnien und Herzegowina, ist es, ihr Land der Welt als ein positives Land, als ein Land mit guten Menschen, zu präsentieren.

„Deshalb lieben wir unser Land umso mehr und wollen es der Welt als ein positives Land, ein Land mit guten Menschen, präsentieren“, schloss Džeko.

Die „Dragons“ starten morgen bei der Weltmeisterschaft in ihr Abenteuer, wenn sie um 21 Uhr gegen Kanada, einen der drei Gastgeber, antreten.

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