Mexiko besiegte Südafrika mit 2:0 – ein viel zu einfacher Auftakt für einen der drei WM-Gastgeber.
Die jüngere Geschichte der ersten WM-Spiele, die von den Gastgebern eröffnet wurden, erinnert sich nur an Russlands leichten Sieg gegen Saudi-Arabien (5:0) vor acht Jahren.
So konnte Brasilien beispielsweise 2014 das Eröffnungsspiel gegen Kroatien erst in der zweiten Halbzeit mit 3:1 für sich entscheiden, und 2010 spielten Südafrika und Mexiko – genau wie heute Abend – beim Stand von 2:0 in Johannesburg.
Beim Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft wurde ein Rekord aufgestellt – drei rote Karten, eine für die Heimmannschaft und zwei für die Gastmannschaft. Dies war zuvor noch nie bei einem Eröffnungsspiel einer Weltmeisterschaft der Fall gewesen.
Die aufgeregten „Sombreros“ gingen nach der spektakulären Eröffnungszeremonie mit viel Elan in die Partie, Raul Jimenez vergab sofort eine Großchance, und in der 9. Minute fiel das erste Tor.
Die Südafrikaner verloren den Ball in der Gefahrenzone, was Kinjones zum 1:0 bestrafte.
Nach dem frühen Führungstreffer verlangsamte sich das Tempo, und bis zum Ende der ersten Halbzeit bot sich vor mehr als 80 Zuschauern im legendären Azteka-Stadion ein wahrer Schlafgesang.
Erst gegen Ende der ersten Halbzeit rüttelte Quinjones die Menge aus ihrer Lethargie, als er den Pfosten traf.
Südafrika bot in den ersten Minuten fast nichts und musste in der 49. Minute mit einem Mann weniger auskommen, als Jaja Sitole Raul Jimenez von hinten zu Fall brachte.
Es war Jimenez, der Stürmer von Fulham, der in der 67. Minute nach einer Flanke von Alvarado von Chivas Guadalajara das zweite Tor erzielte.
Die Kamera zoomte heran, und Tränen standen auf Jimenez' Gesicht.
In der 84. Minute sah Zvane die zweite Rote Karte für die Gäste, nachdem er einen Gegenspieler mit der flachen Faust geschlagen hatte. Auch mit zwei Spielern mehr konnte Javier Aguirres Mannschaft das Spiel nicht richtig kontrollieren.
Denn in der zweiten Minute der Nachspielzeit wurde Cesar Monres wegen eines schweren Fouls im Strafraum vom Platz gestellt.
Der südafrikanische Trainer, der 74-jährige Belgier Hugo Bruce, ist der älteste Trainer in der Geschichte der Weltmeisterschaft, aber sein Rekord wird in nur vier Monaten vom tschechischen Trainer Miroslav Koubek im Spiel gegen Südkorea, ebenfalls in Gruppe A, heute früh (4 Uhr) zurückerobert.
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