Die Schweiz hat seit 1954 auf diesen Moment gewartet: „Saidzije“ zieht im Elfmeterschießen ins Viertelfinale ein, wo Argentinien auf sie wartet.

Die Schweizer besiegten Kolumbien im Elfmeterschießen (4:3, nach 120 Minuten stand es 0:0) und qualifizierten sich für die Top Acht der Welt.

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Vom Duell zwischen der Schweiz und Kolumbien wurden hohe Erwartungen gestellt, doch während der regulären Spielzeit und der anschließenden 30-minütigen Verlängerung gab es weder viel Spannung noch qualitativ hochwertigen Fußball, sodass der Sieger und neue Viertelfinalist der Weltmeisterschaft im Elfmeterschießen ermittelt wurde.

Im Elfmeterschießen hatten die Schweizer mehr Glück und gewannen mit 4:3 (0:0 nach 120 Minuten). Damit zogen sie ins Viertelfinale ein, wo Argentinien auf sie wartet.

Großartiges Ergebnis für die Schweiz und das erste Viertelfinale seit 1954. Kolumbien hingegen hatte ein gutes Turnier hinter sich, bis sie heute Abend ihr schwächstes Spiel ablieferten und nur einmal das Viertelfinale erreichten – nämlich 2014 in Brasilien. James Rodriguez spielte damals in Brasilien brillant, und heute Abend bestritt er vermutlich sein letztes WM-Spiel für die „Cafeteros“.

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In Vancouver gab es nicht viel Aufregung, und die Kolumbianer waren die ersten, die gefährlich wurden - nachdem sie den Ball in der Mitte des Spielfelds erobert hatten, gab es Action, und dann platzierte Puerta den Ball aus etwa 16 Metern, aber Kobel griff hervorragend ein.

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Die Schweiz kam in der ersten Halbzeit zweimal zu gefährlichen Aktionen, zuerst durch einen Schuss von Rider und dann von Endoje, doch Vargas hatte keine Probleme.

Beide Mannschaften agierten vorsichtig, es gab wenig Spannung, eine Verlängerung war zu erwarten, doch auch die zusätzlichen 30 Minuten waren wenig aufregend. Kolumbien hatte in dieser Zeit die besseren Chancen: In der ersten Verlängerung traf Lukumi nach einer Ecke von Quintero die Latte, und in der zweiten Verlängerung vergab Kampas nach einem Fehler von Xhaka eine Riesenchance gegen Kobe, als sein Schuss über das Tor ging.

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Es folgte das Elfmeterschießen, Sanchez und Hernandez trafen, auf der anderen Seite verschoss nur Akanji.

Quintero, Campos und Diaz trafen für Kolumbien im Elfmeterschießen, während Xhaka, Amduni, Iten und Vargas für die Schweiz, die mit ihren „Sidekicks“ zum Spiel gegen Argentinien antrat, erfolgreich waren.

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