Freitag ist der Stichtag für die Koalition „Für die Zukunft Montenegros“ (ZBCG).
Ob sich die Neue Serbische Demokratie (NSD) und die Demokratische Volkspartei (DNP) auflösen werden oder ob das Bündnis bestehen bleibt, wird sich nach einer Dringlichkeitssitzung der NSD zeigen, die für Freitag von ihrem Vorsitzenden und Parlamentspräsidenten Andrija Mandić einberufen wurde.
Die Entscheidung, so heißt es, werde „von den Häuptern des gesamten serbischen Volkes“ getroffen, doch es stellt sich auch die Frage, wer ihr politischer Führer sein soll.
Obwohl Mandić bisher als Anführer der Serben in Montenegro anerkannt wurde, zeigt eine Umfrage des Fernsehsenders Vijesti, dass fünfmal mehr Bürger den DNP-Präsidenten Milan Knežević als Anführer sehen.
Die Ergebnisse einer Umfrage, die gestern Abend während der Sendung „Reflektor“ im Fernsehsender Vijesti über die Megafon-App durchgeführt wurde, zeigen, dass unter den mehr als 1.700 Teilnehmern über 50 Prozent Milan Knežević als den Anführer sehen.
Knežević erhielt fünfmal so viele Stimmen wie Mandić, der bis dahin als politischer Führer des serbischen Volkes anerkannt worden war.
Die Umfrage spiegelt nicht die öffentliche Meinung Montenegros wider, sondern nur die Haltung der Zuschauer der Sendung, die sich zur Teilnahme entschieden haben.
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