Die Regierung stellt ein Programm zur Prävention und Bekämpfung bösartiger Erkrankungen vor; Milašević: Ziel ist es, den Weg von der Verdachtsdiagnose zur Diagnose zu verkürzen.

Der Internist und Onkologe Dr. Nikola Milašević, Direktor der Klinik für Medizinische Onkologie am Klinischen Zentrum von Montenegro, warnt davor, dass nach globalen Schätzungen die Zahl der Krebspatienten in Ländern mit mittlerem Entwicklungsstand wie Montenegro bis 2040 um bis zu 50 Prozent steigen könnte.

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Milašević, Foto: Screenshot/TV Vijesti
Milašević, Foto: Screenshot/TV Vijesti
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Stellen Sie sich eine Welt vor, in der neun von zehn Lungenkrebsfällen gar nicht erst entstehen. Offiziell ließen sich so viele bösartige Erkrankungen verhindern, wenn wir Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel vollständig eliminieren würden, sagte Dr. Nikola Milašević, Internist und Onkologe sowie Direktor der Klinik für Medizinische Onkologie am Klinischen Zentrum Montenegros, in der Sendung „Farben des Morgens“ auf TV Vijesti.

Dr. Milašević warnt davor, dass nach globalen Schätzungen die Zahl der Krebspatienten in Ländern mit mittlerem Entwicklungsstand, wie beispielsweise Montenegro, bis 2040 um bis zu 50 Prozent ansteigen könnte.

Die Regierung Montenegros hat ein neues Programm zur Prävention und Bekämpfung bösartiger Erkrankungen für den Zeitraum 2026–2028 vorgelegt.

„Das Ziel ist es, den Weg von der Verdachtsdiagnose einer malignen Erkrankung bis zur Diagnose und Behandlung zu verkürzen, nationale klinische Protokolle und Standardverfahren einzuführen und die Qualität der onkologischen Versorgung zu verbessern“, betonte Dr. Milašević.

Die häufigsten Krebsarten in Montenegro sind Lungen-, Prostata- und Darmkrebs bei Männern sowie Brust-, Lungen- und Darmkrebs bei Frauen.

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