Ein Schritt vorwärts Richtung Brüssel, dann zwei Schritte zurück, was neue Spaltungen in Montenegro zur Folge haben könnte – und das alles wegen der Themen, die in den beiden vorangegangenen Tagen angesprochen wurden.
Nach inoffiziellen Informationen bestätigte der Präsident der Gemeinde Pljevlja, Dario Vraneš, gegenüber dem Fernsehsender Vijesti offiziell, dass Baja Mali Knindža, die ultranationalistische Lieder singt, bis Ende Mai in Pljevlja auftreten wird.
Ob es sich, wie spekuliert wird, um den Unabhängigkeitstag Montenegros handeln wird, ist noch nicht bekannt, da, wie er sagt, noch über den Termin verhandelt wird.
Während sich der Sturm darüber immer weiter aufheizt, wollen weder die Regierung noch die Opposition sich mit der Initiative auseinandersetzen, die Entscheidung zur Anerkennung des Kosovo für ungültig zu erklären, die vom Vorsitzenden der Demokratischen Volkspartei (DNP), Milan Knežević, angekündigt wurde.
Vranes, der Bürgermeister von Pljevlja, bestätigte gegenüber dem Fernsehsender Vijesti, dass Mirko Pajčin, besser bekannt als Baja Mali Knindža, der Interpret ultranationalistischer und chauvinistischer Lieder ist, in der nördlichsten Gemeinde Montenegros auftreten wird. Ob dies, wie spekuliert wird, am Nationalfeiertag, dem 21. Mai, stattfinden wird, ist noch unklar, da die Verhandlungen noch laufen. Vranes geht jedoch davon aus, dass der Auftritt bis Ende des Monats stattfinden wird.
Während einige Abgeordnete der Regierungspartei im montenegrinischen Parlament diese Ankündigung und die Möglichkeit, dass Baja Mali Knindža am Unabhängigkeitstag singt, nur knapp kommentieren, ist sich die Opposition darüber im Klaren, was der Auftritt einer Sängerin dieses Kalibers für Montenegro bedeuten würde.
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