Wird Podgorica bis zu den Wahlen im nächsten Jahr von einem Kuratorium verwaltet, oder wird es nach dem Rücktritt von Jelena Borovinić Bojović eine Einigung über einen neuen Vorsitzenden der Hauptstadtversammlung geben?
Dies war Thema unserer Sendung Reflektor heute Abend. Die mögliche Wahl des Vorsitzenden der Preokret-Bewegung, Srđan Perić, zum Präsidenten der Hauptstadtversammlung wird dabei als Kompromisslösung angesehen.
Für ein solches Vorhaben ist die Unterstützung der DNP erforderlich, die zuvor ihren Kandidaten für die Position angeboten hatte.
Perić erklärte, er würde unter bestimmten Bedingungen die Verantwortung für die Leitung des Stadtrats übernehmen. Zu diesen Bedingungen gehören unter anderem die Stabilität des Funktionierens der Hauptstadt, die Bewertung der Arbeitsberichte des Bürgermeisters sowie aller städtischen Betriebe und die Festlegung verbindlicher Regeln, die die Rekrutierung von Parteimitgliedern verhindern würden.
Bürgermeister Saša Mujović hatte gegenüber Reflektor bereits angedeutet, dass neben dem DNP-Kandidaten auch die Wahl eines Kandidaten von Preokret oder URE zum Präsidenten der Hauptstadtversammlung eine Lösung für die politische Krise in der Hauptstadt darstellen könnte. Die Unterstützung für Perić wird von der DPS und der Europäischen Fortschrittspartei nicht ausgeschlossen; deren Vertreter waren heute Abend Gäste der Reflektor-Autorin Aleksandra Mudreša.
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