Die Satzung des Öko-Fonds wird derzeit noch harmonisiert, damit ein neuer Direktor der Institution, die über 20 Millionen Euro auf ihrem Konto verfügt, gewählt werden kann.
Dies erklärte der Minister für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Entwicklung des Nordens, Damjan Ćulafić, gegenüber dem Fernsehsender Vijesti und wies darauf hin, dass der Fall der Betonierung des Meeres in Baošići eine Bewährungsprobe für Montenegro sei.
Ćulafićs Abteilung präsentierte die Ergebnisse einer öffentlichen Meinungsumfrage zum Thema Umweltschutz und Kapitel 27.
Während der Vorsitz des Öko-Fonds noch auf eine neue Leitung wartet, führt der zurückgetretene Direktor Draško Boljević seine Aufgaben problemlos aus. Dies wird laut Ćulafić so bleiben, bis eine neue Satzung verabschiedet ist, die die Wahl des Direktors und anderer Leitungsorgane regelt.
Obwohl in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden ist, dass der Öko-Fonds seit Ende letzten Jahres ohne Management sei, behauptet Ćulafić, dass die Institution reibungslos funktioniere.
„Das neue Statut sieht auch neue Leitungsgremien im Ecofund vor, die unter anderem das Verfahren zur Wahl eines neuen Direktors festlegen werden. Doch im Moment läuft alles ganz normal, die Mitarbeiter erhalten ihre Gehälter, die öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen regelmäßig, daher sehe ich keinerlei Anlass zur Besorgnis“, sagte Ćulafić.
Der Minister erklärte, es gebe keine Bedenken hinsichtlich Kapitel 27 – Umwelt.
Ćulafić erklärte bei der Vorstellung der Ergebnisse einer öffentlichen Meinungsumfrage zum Umweltschutz und dem 27-ICA-Gesetz, dass sich das Stilllegungsverfahren in der Endphase befinde. Nach dem Luftreinhaltegesetz stünden noch zwei weitere Verordnungen aus – eine zur Abfallwirtschaft und eine zum Naturschutz. Auf die Frage, ob die umstrittene Anlage in Baošići in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werde, bekräftigte Ćulafić, dass das weitere Vorgehen in die Zuständigkeit der Bauaufsicht falle.
„Ich sage, dieser Fall ist sicherlich ein Test für Montenegro. Ist es realistisch? Ich denke, es ist realistisch, das Gesetz aufrechtzuerhalten, denn es ist unerlässlich“, sagte Ćulafić.
Die Umfrage ergab außerdem, dass mehr als drei Viertel der Bürger eine Änderung ihrer Gewohnheiten zum Schutz der Umwelt befürworten, während die Mehrheit der Ansicht ist, dass die Schließung von Kapitel 27 einen direkten Beitrag zur Gesundheit der Bürger leisten wird.
Die Umfrage, an der 1000 Personen teilnahmen, wurde von der Spektrum Analytics Agency durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr als drei Viertel der Befragten mit den Verhandlungskapiteln vertraut sind, 70 % eine Harmonisierung mit europäischen Standards befürworten und 60 % eine Harmonisierung mit EU-Standards unterstützen, selbst wenn dies zu höheren Kosten für Bürger und Unternehmen führt.
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