STEGA: Zukünftige Preisträger werden den am 13. Juli verliehenen Preis ablehnen, falls dieser in einem manipulierten Verfahren vergeben wird.

Sie kündigten eine Kundgebung vor Vila Gorica am 13. Juli an.

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Marunović, Foto: TV Vijesti
Marunović, Foto: TV Vijesti
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Ein Jahr nach den Protesten des letzten Jahres gegen die Verleihung des Dreizehnten Juli-Preises hat die Bürgerinitiative „Stega“ erneut zu einer Kundgebung vor Vila Gorica am 13. Juli aufgerufen.

Die Organisatoren betonen, dass sie weiterhin zu denselben Werten stehen und werfen den Behörden mangelnde Transparenz bei der diesjährigen Auswahl der Preisträger vor. Sie rufen künftige Preisträger dazu auf, die Auszeichnung abzulehnen, falls sie ihnen in einem ihrer Ansicht nach manipulierten Verfahren verliehen wird.

Bei der Kundgebung wurde auch auf die laufenden Gerichtsverfahren gegen Teilnehmer der Proteste des vergangenen Jahres aufmerksam gemacht.

„Heute ist der 7. Juli, und wir wissen immer noch nicht, wer für den Dreizehnten-Juli-Preis nominiert ist und wer die Preisträger sein werden. Meines Wissens muss die Verleihung bis zum 10. Juli erfolgen. Ich appelliere an die persönliche moralische Verantwortung der zukünftigen Preisträger, eine solche Auszeichnung abzulehnen“, sagte Direktor Danilo Marunović.

„Aus dieser Position heraus, als Verteidiger der Angeklagten und als Bürger, möchte ich eine weitere Botschaft an die zuständigen Institutionen, insbesondere an das Gericht, senden. Ich möchte betonen, dass es sich hierbei nicht um einen Versuch handelt, Druck auszuüben, sondern vielmehr um einen Appell, die Rechtsordnung zu respektieren und ihrer Aufgabe nachzukommen. Und die Aufgabe des Gerichts besteht in erster Linie darin, die grundlegenden Menschenrechte zu schützen, insbesondere wenn diese von den Mächtigen, von den Machthabern, bedroht und verletzt werden“, sagte Rechtsanwalt Veselin Radulović.

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