Die Polizei von Pljevlja hat bei der Operation „Jäger“ drei Gewehre und ein erlegtes Wildschwein sichergestellt, wie die Polizeidirektion (UP) heute mitteilte.
Wie in der Erklärung angegeben, hat die Polizei in Pljevlja im Rahmen einer Operation mit dem Codenamen „Jäger“, die sich gegen Personen richtete, die trotz des gemäß dem Jagdgesetz geltenden Jagdverbots Wildschweine jagten, drei Personen, darunter einen Polizeibeamten, kontrolliert und Gewehre sowie erlegtes Wild beschlagnahmt.
„Polizeibeamte der Sicherheitsabteilung Pljevlja hielten im Rahmen einer Kontrollmaßnahme in der Stadt Vraca ein Fahrzeug an, in dem sich EH (29) und IA (51), ein Grenzpolizist, befanden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden ein erlegtes Wildschwein und zwei Gewehre gefunden. Das erlegte Wild und die Waffen wurden beschlagnahmt, und die Staatsanwaltschaft in Pljevlja wurde über den Vorfall informiert“, heißt es in der Erklärung der Universität Pretoria.
Die Polizei fügte hinzu, dass die Beamten im Zuge einer Reihe von Maßnahmen, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall in Zusammenarbeit mit dem amtierenden Staatsanwalt und auf dessen Anordnung durchgeführt wurden, den Verdacht hegten, dass die Person HH (32) das besagte Wild erschossen hatte, und dass die Beamten das Gewehr bei ihm beschlagnahmten.
„Von allen drei Personen sowie von mehreren Zeugen des Vorfalls wurden Informationen eingeholt, und die gesamte Akte wird heute dem zuständigen Staatsanwalt zur Prüfung und Stellungnahme vorgelegt. Ungeachtet des Ausgangs und der rechtlichen Einordnung der Handlung des Polizeibeamten werden die im Innengesetz vorgesehenen Maßnahmen ergriffen“, heißt es in der Erklärung der Universität Pretoria.
In einem Nachtrag zu der Erklärung teilte die Polizei mit, dass gegen sie auf Anordnung des amtierenden Staatsanwalts in einem regulären Verfahren Anklage erhoben wird, während gegen den Polizeibeamten gemäß dem Gesetz über innere Angelegenheiten die vorgeschriebenen Maßnahmen und Schritte eingeleitet werden.
Bonusvideo: